Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Anzeige an der New Yorker Börse zeigt den Dow Jones erstmals über der Marke von 21'000 Punkten

KEYSTONE/AP/RICHARD DREW

(sda-ats)

Neue Zinssignale der US-Notenbank und ein versöhnlicher Kongress-Auftritt von Präsident Donald Trump haben die Wall Street auf Rekordstände getrieben. Der Dow Jones sprang erstmals über die Marke von 21'000 Punkten.

An den Finanzmärkten wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im März auf fast 70 Prozent taxiert, nach zuletzt 30 Prozent, wie Daten von Thomson Reuters ergaben. Auslöser waren Äusserungen von führenden Fed-Vertretern.

Der Dow Jones ging 1,5 Prozent höher bei 21'115 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 1,4 Prozent auf 2395 Zähler vor. Im Verlauf übersprang er erstmals die Marke von 2400 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um 1,4 Prozent auf 5904 Punkte. S&P und Nasdaq markierten zum Schluss Rekordstände.

Gesuchte Finanztitel

An der Wall Street kauften Anleger insbesondere Finanztitel. Sie spekulieren darauf, dass höhere Zinsen die Gewinnaussichten der Banken verbessern. Bank of America kletterten um 3,6 Prozent, Goldman Sachs um 1,9 Prozent und Citigroup um 2,9 Prozent. Industriewerte stiegen im Schnitt um 1,6 Prozent.

Auf der Gewinnerseite standen ferner Lowe's mit einem Plus von 9,5 Prozent. Die Baumarktkette erfreute die Börse mit einer optimistischen Umsatzprognose.

Unter Druck standen hingegen Palo Alto, die 24 Prozent abrutschten. Die Gewinn- und Umsatzziele des Cybersicherheits-Spezialisten lagen unter den Markterwartungen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,04 Milliarden Aktien den Besitzer. 2015 Werte legten zu, 971 gaben nach, und 107 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,18 Milliarden Aktien 2169 im Plus, 711 im Minus und 183 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben in Erwartung einer baldigen Zinserhöhung nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 28/32 auf 98-5/32. Die Rendite stieg auf 2,46 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 1-25/32 auf 98-27/32 und rentierte mit 3,06 Prozent.

SDA-ATS