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Die Rückkehr von Vereinspatron Uli Hoeness als starker Mann von Bayern München steht nach Informationen des "kicker" unmittelbar bevor.

Der 64-Jährige könnte die Ämter des Vereinspräsidenten und des Aufsichtsratsvorsitzenden in Personalunion übernehmen. Dies berichtet das Fachmagazin in seiner Ausgabe am Donnerstag und bezieht sich dabei auf das Vereinsumfeld.

Bis Ende Juli soll der Entscheid um Hoeness' Zukunft auch offiziell bekanntgegeben werden.

Der aktuelle Ämterinhaber, Karl Hopfner, hatte mehrfach erklärt, dass er Hoeness bei einer Rückkehr ins Amt des Präsidenten nicht im Wege stehen werde. Dies wollte er für den Posten des Aufsichtsrats nicht explizit zusichern: "Wir reden vom Präsidenten. Alles andere muss sich dann ergeben", hatte Hopfner nach der vergangenen Saison erklärt.

Am Freitag tagt der Aufsichtsrat der Bayern. Es wird erwartet, dass es dabei auch um Hoeness geht. Die nächste Jahreshauptversammlung findet beim deutschen Rekordmeister im November statt.

Hoeness ist seit Ende Februar wieder ein freier Mann, nachdem das Münchner Landgericht den früheren Präsidenten von Bayern München am 13. März 2014 wegen Steuerhinterziehung von 28,5 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt hatte. Am 2. Juni 2014 hatte Hoeness seine Strafe angetreten.

Hoeness kam aufgrund der selten angewandten "Halbstrafenregelung" schon nach 21 Monaten frei. Üblicherweise werden Haftstrafen erst nach zwei Dritteln zur Bewährung ausgesetzt. Das Strafgesetzbuch erlaubt aber in Ausnahmefällen auch die Aussetzung der Strafe nach der Hälfte der Zeit.

Bereits Anfang 2015 wurde Honess sogenannter Freigänger. Von da an arbeitete er tagsüber in der Jugendabteilung von Bayern. Die meisten Wochenenden verbrachte er in seinem Haus in Bad Wiessee am Tegernsee.

sda-ats

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