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Touristen an einem Strand in Mallorca: Künftig müssen sie eine Touristensteuer bezahlen. (Archiv)

KEYSTONE/AP dapd/JOERG KOCH

(sda-ats)

Auf Mallorca ist die umstrittene Touristensteuer in Kraft getreten. Die Besucher der besonders bei Deutschen und Engländern beliebten spanischen Ferieninsel müssen ab sofort pro Person und Nacht bis zu zwei Euro zahlen.

Zusätzlich werden zehn Prozent Mehrwertsteuer erhoben. Die Einführung der neuen Abgabe war vom Parlament der Balearen in Palma de Mallorca im Frühjahr beschlossen worden. Die Steuer gilt auch für die Nachbarinseln Menorca, Ibiza und Formentera.

Der Verband der Hoteliers auf Mallorca (FEHM) klagt, die Massnahme werde der Wettbewerbsfähigkeit der Balearen schaden.

Je nach Art der Herberge werden pro Person und Nacht zwischen 0,50 und 2,00 Euro fällig. In der Nebensaison wird der Betrag halbiert. Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren sind von der Abgabe befreit.

Auch Passagiere von Kreuzfahrtschiffen müssen die Kreditkarte oder das Portemonnaie zücken. Theoretisch müssen auch Touristen blechen, die Privat-Wohnungen oder -Häuser mieten. Die meisten dieser Immobilien sind allerdings nicht als Ferienunterkunft angemeldet.

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SDA-ATS