Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Ungarn stimmen an diesem Sonntag über die Flüchtlingspolitik der EU ab: Die Kampagne gegen Flüchtlinge führte die Orban-Regierung selbst.

KEYSTONE/AP/VADIM GHIRDA

(sda-ats)

In Ungarn hat am Sonntagmorgen eine umstrittene Abstimmung über die EU-Flüchtlingspolitik begonnen. Es wird mit einem deutlichen Nein zu Beschlüssen und Plänen der EU für die fairere Verteilung von Asylbewerbern auf die Mitgliedsländer gerechnet.

Allerdings ist unsicher, ob die Abstimmung gültig sein wird. Denn dazu müssten mehr als die Hälfte der über acht Millionen Wahlberechtigten eine gültige Stimme abgeben. Die Wahllokale schliessen um 19.00 Uhr. Mit dem Ergebnis wird in den späten Abendstunden gerechnet.

Das Votum wurde von der Regierung des rechtskonservativen Ministerpräsidenten Viktor Orban initiiert. Dem Referendum ging eine monatelange Kampagne der Orban-Regierung mit fremdenfeindlichen Untertönen voraus.

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz warf Orban vor, ein "gefährliches Spiel" zu spielen. "Er stellt die Rechtmässigkeit der europäischen Gesetzgebung in Frage - an der Ungarn selbst beteiligt war", sagte der deutsche Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS