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Ungarns Nationalteam befindet sich im Umbruch. Mehr als Platz 3 liegt in der Schweizer Gruppe nicht mehr drin.

Die Frage an den ungarischen Nationaltrainer Bernd Storck konnte erstaunen. "Beeinflusst das Ergebnis des Spiels Färöer gegen Lettland ihre Taktik gegen die Schweiz?", wollte ein Journalist aus Ungarn wissen. Die Antwort war knapp und klar "Nein!", bedarf aber trotzdem einer Erklärung: Ungarn spürt im Kampf um Platz 3 die Färöer im Nacken. Und Dritter wollen die Ungarn in der Gruppe B unbedingt werden. Das sei wichtig wegen der Einteilung für die Nations League im nächsten Jahr, sagen sie.

Am Samstag also ein Fernduell mit den Färöern, am Dienstag dann das "Endspiel" gegen die Nordeuropäer. Das ist also das aktuelle Rating der Ungarn. Und dies nicht einmal anderthalb Jahre nach der Qualifikation für die EM-Achtelfinals. "Uns fehlt die internationale Erfahrung. Die können die Spieler nur im Nationalteam holen. Bei den Klubs ist dies nicht möglich", so Storck. Er sprach damit den desolaten Zustand des ungarischen Klubfussballs an. Auch 2017/18 spielt kein Verein in der Champions League oder Europa League. Im UEFA-Klub-Ranking ist Ungarn nicht in den Top 30 klassiert.

Ausserdem befindet sich die Auswahl von Storck im Umbruch. Ein paar Routiniers sind seit der EM nicht mehr dabei, und in der WM-Qualifikation fehlten wichtige Spieler immer wieder wegen Verletzungen oder Sperren. In Basel muss Storck ohne den gesperrten Flügel Balazs Dzsudzsak auskommen, die Topskorer Adam Szalai sowie Zoltan Gera sind verletzt, und Nemanja Nikolics ist seit seinem Transfer nach Nordamerika kein Thema mehr. In der WM-Qualifikation ist Ungarn meist mit mindestens fünf Spielern angetreten, die an der EM noch nicht zum Kader gehört hatten.

Trotz 14 Punkten Rückstand auf die Schweiz ist Storck optimistisch. "Die Mannschaft braucht Zeit, aber wir sind auf einem guten Weg. Ich bin mit unserer Qualifikation nicht ganz unzufrieden. Gegen Portugal und gegen die Schweiz waren wir nahe dran. Im Hinspiel gegen die Schweiz fehlte uns auch das Glück." Der Schweiz war in Budapest der 3:2-Siegestreffer erst in der 89. Minute gelungen.

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SDA-ATS