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Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen beim Besuch der UNO-Mission in Mali: Der UNO-Sicherheitsrat stockt das Kontingent im westafrikanischen Land auf. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA DPA POOL/MICHAEL KAPPELER / POOL

(sda-ats)

Der UNO-Sicherheitsrat hat der Entsendung weiterer 2000 Soldaten und fast 500 Polizisten für die Friedensmission im westafrikanischen Mali zugestimmt. Der Entschluss vom Mittwoch kommt als Reaktion auf die jüngste Welle der Gewalt.

Angriffe auf UNO-Stützpunkte im Land hatten sich gehäuft, in den vergangenen vier Jahren wurden in Mali mehr als 70 UNO-Soldaten getötet. Mit der von Frankreich entworfenen UNO-Resolution wird das Mandat für die Friedensmission Minusma bis Juni 2017 verlängert. Zudem wird die Zahl der zu entsendenden Blauhelme von 11'240 auf insgesamt knapp 13'300 erhöht.

Der Norden des Landes war 2012 in die Hände teils radikal-islamischer Rebellen gefallen, bevor er Anfang 2013 von Truppen unter französischer Führung zurückerobert wurde.

Bei der Umsetzung des später ausgehandelten Friedensabkommens hakt es noch an vielen Punkten. Regierung und Rebellengruppen geben sich gegenseitig die Schuld daran. Islamistische Gruppierungen terrorisieren den Norden bis heute. Mehr als 230'000 Menschen aus Mali sind weiter auf der Flucht.

sda-ats

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