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Wütende Demonstranten in der Türkei demonstrieren gegen die Luftangriffe auf Aleppo und das "Theater in der UNO", wo die Bemühungen um eine neue Waffenruhe bisher ergebnislos blieben.

KEYSTONE/EPA/SEDAT SUNA

(sda-ats)

Die fünf UNO-Vetomächte haben am Freitag über einen Resolutionsentwurf debattiert, der eine neue Waffenruhe in der schwer umkämpften syrischen Metropole Aleppo fordert. Der Text der Resolution wurde von Frankreich eingebracht.

Danach soll die von den USA und Russland Anfang September ausgehandelte Feuerpause wieder aufgenommen werden, damit die eingeschlossene Bevölkerung mit humanitären Hilfen versorgt werden kann. Ausserdem sollen alle syrischen und russischen Kampfflugzeuge am Boden bleiben.

Vorgesehen ist in dem Entwurf auch eine Überwachung der Waffenruhe durch mehrere Vertreter der Syrien-Unterstützergruppe. Diese wird von den USA und Russland geleitet und besteht aus 17 Ländern und drei Organisationen. In ihr sind sowohl Gegner als auch Unterstützer der syrischen Führung versammelt.

Nach Angaben von Diplomaten sollten die Gespräche nach der ersten Diskussion auf Expertenebene fortgesetzt werden. Frankreich will die Pläne demnach am Montag allen Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrats präsentieren.

Ziel sei es, einen "Ausweg aus der Sackgasse und den gegenseitigen Vorwürfen zu finden", sagte ein Diplomat. Das werde nicht einfach werden.

Aleppo steht seit dem Scheitern der Waffenruhe vom September unter Dauerbeschuss. Besonders der von Rebellen gehaltene Ostteil der Stadt wird heftig bombardiert.

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SDA-ATS