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Das Smartphone selbst ist nicht das Problem, aber der Akku kann überhitzen und Brände verursachen.

Keystone/AP/RICHARD DREW

(sda-ats)

Nach der Rückrufaktion für das Samsung-Smartphone Galaxy Note 7 hat die US-Luftverkehrsaufsicht davor gewarnt, das Gerät in Flugzeugen zu nutzen. Passagieren wird dringend davon abgeraten, das Telefon einzuschalten oder zu laden sowie in ihrem Gepäck aufzugeben.

Das erklärte die Behörde FAA in ungewöhnlich striktem Ton in der Nacht zum Freitag. Samsung hatte vor einer Woche eine Rückrufaktion für sein neues Vorzeigemodell wegen Brandgefahr gestartet. Der Smartphone-Marktführer räumte ein, dass das Telefon beim Aufladen des Akkus überhitzen könnte. Samsung bestätigte damals 35 Schadensfälle.

Das Modell wurde zwei Wochen lang in mehreren Ländern ausgeliefert. Es soll um rund 2,5 Millionen Geräte gehen, die umgetauscht werden müssen. Was genau die Probleme verursacht, wurde bisher nicht bekannt. Die Umtauschaktion könnte monatelang dauern.

Die FAA hatte Fluggesellschaften zuvor bereits grundsätzlich ermahnt, dass der Transport von Lithium-Ionen-Akkus als Fracht riskant sein könne und empfiehlt, dass alle Batterien im Handgepäck mitgeführt werden. Einzelne Fluggesellschaften hatten Passagiere bereits davor gewarnt, ein Note 7 in ihren Maschinen zu nutzen oder aufzuladen.

In der Schweiz hätte das neue Smartphone am (heutigen) Freitag in den Handel kommen sollen. Gemäss einer Mitteilung vom 25. August war der Vorbestellungsbestand bereits eine Woche nach dem Start des Vorverkaufs ausverkauft. Wie viele Smartphones in der Schweiz konkret vorbestellt wurden, gab Samsung Schweiz auf Anfrage nicht bekannt.

Zu den Verzögerungen heisst es bei Samsung Schweiz: "Um für unsere Kunden das bestmögliche Nutzererlebnis sicherzustellen, führen wir derzeit zusätzliche, strengste Qualitätskontrollen durch. Das kann in einigen Märkten zu geringfügigen Lieferverzögerungen des Galaxy Note 7 führen."

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SDA-ATS