Usain Bolt gewinnt Weltsportler-Wahl


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Usain Bolt und Simone Biles sind in Monaco zu den "Weltsportlern des Jahres 2016" gewählt worden. Dem 30-jährigen Jamaikaner wurde die Ehre des Sport-Oscars zum vierten Mal zuteil.

Mit drei Goldmedaillen war Usain Bolt die grosse Figur an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewesen. Für den jamaikanischen Sprintstar und schnellsten Mann der Welt war es das dritte Gold-Triple an Olympischen Spielen nach den Triumphen 2008 in Peking und 2012 in London. Vor wenigen Wochen wurde Bolt allerdings die Staffel-Goldmedaille der Spiele in Peking aberkannt, nachdem sein damaliger Teamkollege Nesta Carter in einer Nachprüfung einer Probe des Dopings überführt worden ist.

Bolt bekräftigte am Rand der Gala im Fürstentum an der Côte d'Azur einmal mehr, dass er nach den Weltmeisterschaften in London in diesem Jahr zurücktreten werde. "Ich habe alles erreicht, was ich in diesem Sport erreichen wollte", sagte der elffache Weltmeister und Weltrekordhalter über 100 m, 200 m und über 4x100 m. Dank seiner vierten Auszeichnung nach 2009, 2010 und 2013 zog Bolt mit Roger Federer gleich. Der 18-fache Grand-Slam-Sieger war 2005 bis 2008 zum "Weltsportler des Jahres" gewählt worden.

Der Amerikanerin Simone Biles wurde als erster Kunstturnerin die Ehre der "Weltsportlerin des Jahres" zuteil. Die 19-Jährige aus Texas gewann in Rio viermal Gold und einmal Bronze. Sie triumphierte sowohl mit dem Team, als auch im Mehrkampf, am Sprung und am Boden. Biles war erst die vierte Kunstturnerin, der dies an Olympischen Spielen gelang.

Als einziger Schweizer Athlet war der Rollstuhlsportler Marcel Hug für die Preisverleihung in Monaco nominiert worden. Der 30-Jährige, in der Zentralschweiz lebende Thurgauer hatte an den Paralympics in Rio zwei Gold- und zwei Silbermedaillen gewonnen. Den Laureus in der Kategorie der Behindertensportler holte die italienische Fechterin Beatrice Vio.

Die weiteren Preise gingen an den amerikanischen Schwimmer Michael Phelps (Comeback), Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg (Durchbruch), an die Mountainbikerin Rachel Atherton (Actionsport) sowie das Baseball-Team der Chicago Cubs (Mannschaft).

SDA-ATS

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