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Mitarbeiter der Kantonspolizei Aargau und der Staatsanwaltschaft leisteten nach dem Vierfachmord von Rupperswil klaglos unzählige Überstunden. Dafür werden sie jetzt belohnt (Archivbild).

Keystone/WALTER BIERI

(sda-ats)

Die 100'000-Franken-Belohnung, die im Fall des Vierfachmordes von Rupperswil AG ausgesetzt wurde, wird auf 42 Mitarbeitende der Kantonspolizei Aargau und der Staatsanwaltschaft verteilt. Die Prämien bewegen sich zwischen 350 und 2300 Franken.

Zudem werden noch Teamprämien ausbezahlt. Samuel Helbling, der Sprecher des aargauischen Departementes Volkswirtschaft und Inneres, bestätigte am Freitag einen Bericht von Tele M1.

Der Regierungsrat hatte im Februar die rekordhohe Belohnung für den entscheidenden Hinweis zur Aufklärung des Vierfachmordes ausgesetzt. Der geständige Täter, ein 33-jähriger Schweizer aus Rupperswil, wurde nach intensiven Ermittlungen Mitte Mai in Aarau verhaftet.

Bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft wurden nach der brutalen Tat vom 21. Dezember zum Teil mehr Überstunden als offizielle Arbeitsstunden geleistet. Selbst an Heiligabend durchsuchten über 100 Polizisten klaglos den gesamten Abfall von Rupperswil.

Die 40 Leute der Sonderkommission waren in der Zeit nach dem Vierfachmord nonstopp an der Arbeit. Dabei wurde systematisch vorgegangen. So gab es eine Gruppe, die unabhängig von den anderen die bisherigen Resultate immer wieder kritisch hinterfragte.

sda-ats

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