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Die Volleyballerinnen von Volero Zürich holen zum elften Mal in den letzten zwölf Jahren das Double. Sie gewinnen gegen Aesch-Pfeffingen auch das dritte Finalspiel, diesmal 3:0.

Die Dominatorinnen der letzten Jahre setzten sich 25:11, 25:17, 25:14 durch, nachdem sie im Auswärtsspiel noch einen Satz hatten abgeben müssen. Aesch-Pfeffingen hatte die besten Phasen jeweils im zweiten Drittel der Sätze 1 und 2. Im ersten Durchgang kamen die Baselbieterinnen nach klarem Rückstand unter anderem dank vier Punkten in Serie wieder auf 8:10 heran. Im zweiten gelang den Gästen dreimal wieder der Ausgleich, letztmals zum 15:15, ehe Volero vor 580 Zuschauern schliesslich auch diesen noch klar mit 25:17 gewann.

Zu Beginn des dritten Satzes ging das Team von Nationaltrainer Timo Lippuner dann sogar zum einzigen Mal in der Partie in Führung (2:1) und konnte kurz danach noch einmal zum 5:5 ausgleichen. Doch danach leitete der alte und neue Meister mit einer Sieben-Punkte-Serie die Entscheidung ein. Und wenig später gelang Volero gleich mit dem ersten Matchball der Siegespunkt zum abschliessenden 25:14.

Meistertitel als Voraussetzung

Volero bekundete in dieser Finalserie wie erwartet keine Probleme, um nach dem Cup erneut auch auf kürzestem Weg den Meistertitel zu gewinnen. Die Dominanz des Zürcher Klubs auf nationaler Ebene hält nun - mit einer Saison Unterbruch (2008/2009) - bereits seit Herbst 2004 an. Die Zürcherinnen holten sich am Mittwoch den 147. Sieg in Folge seit dem 29. Januar 2012, als Volero beim Neuchâtel UC 2:3 verloren hatte. Selbst ihr letzter Punktverlust liegt mittlerweile bereits gut zwei Jahre zurück. In 35 nationalen Ernstkämpfen in dieser Saison verlor Volero nur gerade sechs Sätze.

So langweilig das Titelrennen auch ist, so sehr ist Volero jedes Jahr auf den Gewinn des Titels angewiesen. Nur als Schweizer Meister ist das Team von Präsident Stav Jacobi automatisch für die Champions League startberechtigt. In der "Königsklasse" hatte Volero in der nun abgeschlossenen Saison triumphieren wollen. Bereits die Viertelfinals bedeuteten aber Endstation für den europäischen Spitzenklub. Insofern wurden die (hohen) Saisonziele verfehlt.

sda-ats

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