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Die Feuerwehr bekämpft das "Sand Fire" nördlich von Los Angeles. Der Brand hat sich über eine Fläche von mehr als 13'000 Hektar Land ausgebreitet.

KEYSTONE/EPA/EUGENE GARCIA

(sda-ats)

Hitze, Trockenheit und starke Winde machen den Einsatz der Feuerwehr gegen Waldbrände in Kalifornien noch schwerer. Tausende Menschen haben ihre Häuser in den Brandgebieten verlassen.

Fast 3000 Feuerwehrleute sind in Südkalifornien gegen einen rasch um sich greifenden Waldbrand im Einsatz. Nach Angaben der Einsatzzentrale von Montag wurde die Zahl der Helfer am Wochenende fast verdoppelt.

Das "Sand Fire" im hügeligen Hinterland um Santa Clarita, nördlich von Los Angeles, hat sich seit Freitag über eine Fläche von mehr als 13'000 Hektar Land ausgebreitet. Das Feuer war am Montag erst zu etwa zehn Prozent eingedämmt.

Tausende Menschen haben ihre Häuser verlassen, Strassen wurden gesperrt. Nach Angaben der Feuerwehr wurden bislang 18 Gebäude zerstört. Nicht alle Anwohner folgten dem Aufruf der Behörden, die Gefahrenzone rechtzeitig zu verlassen. In einem ausgebrannten Auto vor einer Hauseinfahrt fanden Einsatzteams die Leiche eines Mannes, wie US-Medien berichteten.

"Wie ein Güterzug" hätten sich die Flammen durch die ausgetrocknete Landschaft gefressen, sagte John Tripp von der Feuerwehr im Bezirk Los Angeles nach Angaben der "Los Angeles Times". Nach jahrelanger Dürre in Südkalifornien ist das Unterholz in den Waldgebieten stark ausgetrocknet und leicht entzündbar.

sda-ats

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