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Menschen im Pool beobachten den Waldbrand.

KEYSTONE/AP/ALBERTO SAIZ

(sda-ats)

Entwarnung an der Costa Blanca: Der Waldbrand in der beliebten spanischen Urlaubsregion war am Dienstag praktisch unter Kontrolle.

Es gebe keine Flammen mehr, berichtete der Fernsehsender "RTVE" unter Berufung auf die zuständigen Behörden. Die meisten der rund 1400 Menschen, die seit Sonntag in der betroffenen Region um den Badeort Jávea aus rund 20 Wohnsiedlungen in Sicherheit gebracht worden waren, hätten schon am Montagabend wieder nach Hause zurückkehren können, hiess es.

Nach einer vorläufigen amtlichen Bilanz wurden 812 Hektar Wald zerstört. Auch mehrere Villen brannten nach Zeugenaussagen nieder. Die Feuerfront hatte sich durch ein ausgetrocknetes Waldgebiet bedrohlich schnell Richtung Benitatxell gefressen.

Die Feuerwehrteams seien nun vor allem darum bemüht, ein Wiederaufleben der Flammen zu verhindern, hiess es. Wegen der Temperaturen von über 30 Grad und der geringen Luftfeuchtigkeit sei weiterhin höchste Wachsamkeit geboten.

Die Behörden sind unterdessen sicher, dass das Feuer gelegt wurde. Sie riefen die Bewohner der Region in der Provinz Alicante auf, bei der Suche nach dem Brandstifter zu helfen. Der Unbekannte soll an mehreren Stellen Feuer gelegt haben. Vier Brandherde würden zur Zeit von der Polizeieinheit Guardia Civil untersucht, hiess es.

sda-ats

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