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Zwei Fussgänger waten in Tokio durch eine teilweise überschwemmte Strasse.

KEYSTONE/EPA/CHRISTOPHER JUE

(sda-ats)

Taifun "Mindulle" hat am Dienstag im Norden Japans erneut Überschwemmungen ausgelöst. Wegen dem tropischen Wirbelsturm war am Montag in der Gegend um die Hauptstadt Tokio ein Mensch gestorben; Dutzende wurden verletzt und mehr als 500 Flüge fielen aus.

Am Dienstag mussten auf der nördlichen Insel Hokkaido örtlichen Medienberichten zufolge mehr als 9000 Menschen ihre Häuser verlassen. Mehr als 400 Züge und 12 Flüge wurden demnach gestrichen.

In der Stadt Kitami auf Hokkaido war erst am Montag nach Überschwemmungen durch Taifun "Kompasu" ein Toter geborgen worden. In der vergangenen Woche war zudem bereits ein anderer Taifun über die Insel gefegt.

Nach Angaben der japanischen Wetterbehörde war es das erste Mal, dass auf Hokkaido drei Taifune in einem Jahr auf Land trafen. "Mindulle" schwächte sich später am Dienstag über dem Pazifischen Ozean zu einem Tiefdruckgebiet ab. Es war bereits der neunte Taifun der Saison. Üblicherweise sind vor allem der Westen und Süden Japans betroffen.

sda-ats

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