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Nachdem sich die Slalom-Kanuten Lukas und Simon Werro im Canadier-Zweier in extremis einen Quotenplatz für Rio geholt haben, kommen die Brüder aus Basel heute (17.35 Uhr) zu ihrer Olympia-Premiere.

In den beiden Läufen der Qualifikation müssen Werro/Werro bloss eines der zwölf Boote hinter sich lassen, um den Halbfinal vom Donnerstag zu erreichen. In diesem scheidet wiederum nur ein Boot aus. Der Final findet am gleichen Tag statt.

Werro/Werro kennen den Wildwasserpark von Deodoro bestens, waren sie doch schon vor den Olympischen Spielen dreimal während zwei Wochen vor Ort. Überhaupt betrieben die beiden einen enormen Aufwand, um ihr Ziel, ein olympisches Diplom (Top 8), zu erreichen. Beide unterbrachen dafür ihr Sportstudium.

Letztmals war 1996 in Atlanta ein Schweizer Team an Sommerspielen im Canadier-Zweier dabei. Auch damals waren es Brüder: Peter und Ueli Matt. Brüder zu sein, erleichtere die Arbeit extrem, so Lukas Werro. "Wir haben eine grosse gemeinsame Basis, auf der wir aufbauen können."

sda-ats

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