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Lässt sich bei Flums auch von Schutzhunden nicht abschrecken: Der Wolf. (Archivbild)

KEYSTONE/MARCO SCHMIDT

(sda-ats)

Ein Wolf hat seit Anfang August auf einer Alp in Flums-Kleinberg zwölf Schafe gerissen oder so schwer verletzt, dass sie getötet werden mussten. Obwohl die Herde inzwischen von Schutzhunden bewacht wird, schlug der Wolf erneut zu.

Zehn Lämmer und zwei Schafe fielen dem Wolf seit dem 3. August zum Opfer, wie die St. Galler Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Woher der Wolf stammt, ist nicht bekannt. DNA-Proben, deren Resultate noch ausstehen, sollen Aufschluss darüber geben.

Nach dem ersten Wolfsriss seien Massnahmen zum Herdenschutz ergriffen worden, heisst es. Speziell ausgebildete Schutzhunde bewachen die Schafe. Dies hielt den Wolf aber nicht davon ab, im unwegsamen Gelände wieder anzugreifen und Schafe zu reissen.

Wenn ein Wolf erheblichen Schaden an Nutztieren anrichtet, kann ihn der Kanton zum Abschuss freigeben. Gemäss dem Wolfskonzept Schweiz ist dies dann der Fall, wenn ein Wolf mindestens 25 Nutztiere innerhalb eines Monats oder 35 Tiere innert vier Monaten tötet.

sda-ats

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