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Der Uremmentaler Thomas Zaugg nimmt mit 36 Jahren als vierfacher Eidgenosse Abschied vom Schwingsport. Der souveräne Auftritt am Eidgenössischen in Estavayer ist ein würdiger Abschluss.

In den Favoritennennungen vor den Grossanlässen tauchte der Name Thomas Zaugg nie ganz zuoberst auf. Ein beeindruckendes Palmares weist der Schangnauer dennoch vor.

Er gewann zwei Bergkranzfeste, nämlich 2011 am Schwarzsee und 2012 auf der Schwägalp. Sechs weitere Festsiege resultierten an Gauverbands- und Kantonalfesten. Am eigenen Fest, dem emmentalischen, triumphierte er dreimal. Mit 110 Kränzen ist er ein Mitglied des Hunderterklubs. Die 2004 in Luzern begonnene Serie von Kranzgewinnen an den Eidgenössischen Festen wurde einzig 2007 in Aarau unterbrochen.

Am Eidgenössischen in Estavayer war Zaugg zum Abschluss der Karriere der Stärkste der über 35-Jährigen. Nach der Auftaktniederlage gegen den starken Youngster Samuel Giger fuhr er insgesamt fünf Siege ein. Für den Kranzgewinn hatte er eine Reserve von 1,25 Punkten. Die unwesentlich älteren, aber renommierteren Arnold Forrer und Martin Grab mühten sich demgegenüber viel stärker ab. Schwingerkönig Forrer verpasste den Kranz, Grab errang ihn recht knapp.

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SDA-ATS