Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Erstmals seit Anfang August (Bild) sollen die zehntausenden Menschen im syrisch-jordanischen Grenzgebiet wieder Hilfsgüter aus Jordanien erhalten. Als Reaktion auf einen Selbstmordanschlag schloss Jordanien im Juni die Grenze.

KEYSTONE/AP

(sda-ats)

Nach zweimonatigem Unterbruch sollen zehntausende Flüchtlinge im Niemandsland zwischen Syrien und Jordanien erstmals wieder Nahrungsmittelhilfe erhalten. Die Regierung in Amman hatte die Grenze im vergangenen Juni wegen Sicherheitsbedenken dicht gemacht.

Wie am Dienstagabend am Rande des Besuches des deutschen Entwicklungsminister Gerd Müller in Amman verlautete, sollen rund 80'000 Syrer, die hinter einem Erdwall an der syrisch-jordanischen Grenze in Zelten leben, am kommenden Wochenende wieder mit einem Kran Hilfsgüter bekommen.

Die Schliessung der Grenze stoppte nicht nur syrische Flüchtlinge, sondern auch Hilfslieferungen. Zuvor waren bei einem Selbstmordanschlag im Gebiet sieben jordanische Soldaten getötet worden. Zum Anschlag hatte sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannt, die eines der beiden informellen Zeltlager infiltriert haben soll.

Seither waren nur einmal Anfang August Lebensmittel per Kran zu den Menschen in Rukban und Haladat gebracht worden. Wie viele Menschen aktuell in diesen "unsichtbaren Flüchtlingslagern" leben, wissen internationale Hilfsorganisationen nur von Satellitenbildern.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS