Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Eben erst geboren und schon auf den Beinen: Das Elefantenbaby kam am Samstagmorgen im Zürcher Zoo zur Welt. Es ist der erste Nachwuchs von Farha (rechts), ihre Mutter Ceyla-Himali (links) stand ihr während der Geburt bei.

Zoo Zürich, Cordula Galeffi

(sda-ats)

Es ist rund 120 Kilogramm schwer und hat noch keinen Namen: Im Zürcher Zoo ist am Samstagmorgen um 07.34 Uhr ein Elefantenbaby geboren worden. Die zwölfjährige Farha hat ihr erstes Kalb problemlos zur Welt gebracht.

In einer Sandbox im Hintergrundbereich der neuen Elefantenanlage im Zürcher Zoo kam am Samstag ein Elefantenbaby zur Welt, wie der Zoo mitteilte. Es ist das erste Mal, dass eine Elefantenkuh, die selbst in Zürich zur Welt kam, ein Kalb geboren hat.

Die Tierpfleger hatten mit einer Geburt in der Zeit zwischen Januar und März gerechnet - Elefanten tragen 22 Monate lang, bis das Junge zur Welt kommt. Noch bis vor wenigen Tagen sei das Verhalten der 12-jährigen Farha unauffällig gewesen.

Am Samstagmorgen jedoch fanden Tierpfleger den Schleimpfropfen, der im Vorfeld der Geburt ausgestossen wird. Dann ging es laut Medienmitteilung schnell: Nach ein paar heftigen Wehen lag das Kalb im Sand. Nach drei Minuten stand es auf und begann zu laufen.

Name mit "R"

Der Rufname des Elefantenbabys wird turnusgemäss mit dem Buchstaben "R" beginnen. In den nächsten Tagen wird der Zoo Zürich drei Namensvorschläge präsentieren. Sie werden einen Bezug zu Sri Lanka haben, der Heimat der Grossmutter des Elefantenkalbs, Ceyla-Himali. Die Öffentlichkeit kann dann über den Namen mitbestimmen.

Am Samstagnachmittag könnte das Baby bereits in der Anlage zu sehen sein - wenn die Elefantenfamilie mit ihm nach vorne kommt.

Bedrohte Art

Asiatische Elefanten sind eine bedrohte Art. Ihr Bestand in Freiheit beträgt schätzungsweise noch zwischen 30'000 und 50'000 Tieren. Die illegale Jagd und die Zerstörung ihres Lebensraumes bedrohen die Elefanten.

SDA-ATS