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Der EV Zug erkämpft sich mit einem ungefährdeten 5:1-Sieg gegen Genève-Servette ein 3:0 in der Playoff-Viertelfinalserie und damit vier Pucks für den Vorstoss in die Halbfinals.

David McIntyre traf für den klar besseren EVZ dreimal, davon zweimal in Überzahl. Der Kanadier realisierte ausgerechnet in seiner 50. NLA-Partie erstmals drei Tore in einem Meisterschaftsspiel in der Schweiz. McIntyre erhöhte damit sein NLA-Saison-Total auf 22 Tore und insgesamt 53 Skorerpunkte.

Reto Suri veredelte im Schlussdrittel den Sieg des EVZ mit einem Shorthander zum 5:1, wobei Fabian Schnyder den Treffer mit letztem Einsatz an der Bande im Kampf um die Scheibe vorbereitete.

4:0 nach 26 Minuten

Die Partie war früh entschieden, da Zug bis zur 26. Minute ein 4:0 vorlegte. Beim inferioren Team von Chris McSorley brachte wie bei der 2:5-Heimschlappe der Genfer am Dienstag ein abermaliger Goalie-Wechsel keine Wende. Auch diesmal kassierte Robert Mayer vor seiner Auswechslung das 0:4 aus Genfer Sicht von McIntyre - am Donnerstag war dies vier Minuten später (26.) der Fall gewesen.

Zug leitete den ungefährdeten Erfolg in Spiel 3 mit einem Doppelschlag zum Ende des Startdrittels ein. Der Genfer Keeper Mayer liess einen Schuss von Timo Helbling aus spitzem Winkel passieren. Und nur 29 Sekunden später oder nur eine Sekunde vor Ende des Startdrittels erhöhte McIntyre nach einem weiteren Fehler von Mayer, einem verunglückten Ausflug mit Scheibenverlust, auf 2:0. Wenigstens konnte Mayer dann zu Beginn des Mitteldrittels mit einer gekonnten Fussabwehr das zweite von drei Toren von McIntyre noch hinauszögern.

Erstmals seit 2013 und nach zuletzt drei Playoff-Halbfinals in Folge droht den Genfern nun bereits in den Viertelfinals das Ausscheiden. Umgekehrt steht der EVZ erstmals seit 2013 dicht vor dem Vorstoss in die Top 4 der NLA-Playoffs.

Der EV Zug hatte im Vorfeld von Spiel 3 noch gegen den Entscheid der National League, den Servette-Verteidiger Daniel Vukovic nur für ein Spiel zu sperren, Rekurs eingelegt. Aus Sicht der Zentralschweizer ist das Strafmass zu gering.

Vukovic war nach einem beidhändigen Stockschlag gegen den Zuger Sven Senteler in der zweiten Playoff-Partie mit einer Matchstrafe und einer Sperre für Spiel 3 vom Donnerstag belegt worden.

Zug - Genève-Servette 5:1 (2:0, 2:1, 1:0)

6888 Zuschauer. - SR Wehrli/Wiegand, Fluri/Progin. - Tore: 20. (19:30) Helbling (Klingberg) 1:0. 20. (19:59) McIntyre 2:0. 24. McIntyre (Martschini/Ausschluss Douay, Jeremy Wick) 3:0. 26. McIntyre (Ausschluss Douay) 4:0. 40. (39:51) Loeffel (Gerbe/Ausschluss Helbling, Morant) 4:1. 43. Suri (Fabian Schnyder/Ausschluss Nolan Diem!) 5:1. - Strafen: 12mal 2 Minuten gegen Zug, 16mal 2 plus 5 Minuten (Traber) plus Spieldauer (Traber) gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Martschini; Spaling.

Zug: Stephan; Helbling, Alatalo; Diaz, Morant; Erni, Schlumpf; Simon Lüthi; Klingberg, Immonen, Senteler; Martschini, Järvinen, Suri; Lammer, McIntyre, Zangger; Peter, Nolan Diem, Fabian Schnyder.

Genève-Servette: Mayer (26. Bays); Loeffel, Mercier; Eliot Antonietti, Bezina; Petschenig; Jacquemet, Fransson; Gerbe, Almond, Spaling; Traber, Rubin, Douay; Jeremy Wick, Paré, Rod; Simek, Romy, Riat; Heinimann.

Bemerkungen: Zug ohne Holden (verletzt), Markkanen (überzähliger Ausländer) und Grossmann (gesperrt), Genève-Servette ohne Kast (verletzt), Slater und Ehrhardt (überzählige Ausländer) sowie Vukovic (gesperrt). - 9. Pfostenschuss Fabian Schnyder.

SDA-ATS