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Der Lokführer eines Unglückszugs von New York kann sich nach eigenen Angaben nicht an die letzten Momente vor dem gestrigen Unfall erinnern. Rund hundert Menschen wurden verletzt, als der Zug in einen Prellbock fuhr.

KEYSTONE/EPA/ANDREW GOMBERT

(sda-ats)

Die Entgleisung eines Zuges im New Yorker Stadtteil Brooklyn, bei der mehr als hundert Menschen verletzt wurden, zeichnet sich überhöhte Geschwindigkeit als mögliche Unfallursache ab. Das sagte der Sprecher einer Untersuchungsbehörde.

Der Pendlerzug der Gesellschaft Long Island Rail Road (LIRR) sei am Mittwoch mehr als doppelt so schnell gefahren wie im Bahnhof Atlantic Terminal erlaubt , sagte der Sprecher der Nationalen Verkehrssicherheitsbehörde, Ted Turpin, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in New York.

Der Zug hätte demnach im Bahnhof nur fünf Meilen (acht Kilometer) pro Stunde fahren dürfen, stattdessen fuhr er zehn Meilen pro Stunde. Der Zug prallte am Ende des Gleises gegen Prellblöcke und entgleiste. Mehr als hundert Menschen wurden verletzt, zumeist nur leicht.

Laut Turpin hatte sich der Unfall am Ende der Nachtschicht des Lokführer ereignet. Der 50-Jährige könne sich zwar noch erinnern, wie er in den Bahnhof eingefahren sei, nicht aber an den Aufprall. Der Mann habe den Ermittlern versichert, dass er zum Zeitpunkt des Unfalls nicht sein Mobiltelefon benutzt habe. Turpin kündigte an, die Behörde werde noch einige Tage lang vor Ort ermitteln.

Erst Ende September war in der Nähe von New York im Bahnhof Hoboken im Bundesstaat New Jersey ein Pendlerzug entgleist. Ein Mensch starb, 114 weitere wurden verletzt. Auch die Untersuchung zu diesem Unfall ist noch nicht abgeschlossen. Es ist aber bereits bekannt, dass der Zug mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in den Bahnhof einfuhr.

SDA-ATS