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Das Monte-Rosa-Massiv liegt an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. (Archiv)

KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

(sda-ats)

Zwei deutsche Alpinisten sind am Mittwoch auf der Südseite des Monte Rosa im norditalienischen Aostatal tödlich verunglückt. Das Unglück ereignete sich am Breithorn direkt an der Grenze zur Schweiz auf einer Höhe von circa 4000 Metern.

Der 31 Jahre alte Mann und die 57 Jahre alte Frau aus Bayern seien am Vortag von Zermatt aus mit der Bergbahn zu der Schutzhütte an der Bergstation gefahren und am Morgen zur Überschreitung des gut 4100 Meter hohen Breithorngrates aufgebrochen.

Die beiden seien am Seil gegangen, als das Unglück geschah. "Auf dem Grat hat einer von beiden - wir wissen nicht wer - das Gleichgewicht verloren und den anderen mitgerissen", berichtete der Bergretter Massimiliano Giovannini der Nachrichtenagentur dpa. Das Wetter sei gut gewesen. Beide hätten eine gute Ausrüstung gehabt und seien offenbar erfahrene Bergsteiger gewesen. Die Tour gilt nicht als schwierig, es gebe aber einige etwas anspruchsvollere Stellen.

Ein Schweizer Bergführer habe gegen 10.00 Uhr die leblosen Körper entdeckt und die Helfer alarmiert, die nur noch den Tod feststellen konnten. Die Leichen wurden geborgen und in die Kleinstadt Champoluc gebracht.

Der Monte Rosa liegt an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Sein Hauptgipfel, die 4634 Meter hohe Dufourspitze, liegt in der Schweiz und ist der höchste Punkt des Landes.

Erst am Samstag waren zwei britische Bergsteiger am nahe gelegenen Matterhorn tot gefunden worden, ein Italiener starb bei einer Tour in den Dolomiten.

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SDA-ATS