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Gedenken an Tschernobyl-Katastrophe vor 24 Jahren

Kiew - 24 Jahre nach der Katastrophe im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl haben bei Trauerzeremonien in der Ukraine, Russland und Weissrussland tausende Menschen der Opfer gedacht. Der Ukraine fehlen rund 400 Millionen Euro zur weiteren Absicherung des Unglücksorts.
Dies sagte der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch bei einer Veranstaltung in Tschernobyl. Er kündigte Gespräche mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung an. Mitglieder der damaligen Rettungskräfte zündeten in der Nähe des mit einem Mantel aus Blei und Stahl geschützten Reaktors Kerzen an.
Auch in Moskau gedachten zahlreiche Trauernde der damaligen Opfer. An einem Mahnmal in der russischen Hauptstadt legten Diplomaten aus der Ukraine und Weissrussland Kränze nieder.
Bis heute herrscht Unklarheit über das genaue Ausmass der Katastrophe zur Zeit der Sowjetunion. Atomkraftgegner sprechen von bis zu 100'000 Toten, hinzu kämen tausende verstrahlte Menschen.
Die Katastrophe am 26. April 1986 setzte etwa 500 mal mehr Strahlung frei als die US-Atombombe auf das japanische Hiroshima 1945. Im Dezember 2000 hatte die Ukraine den letzten der vier Blöcke in Tschernobyl abgeschaltet und dafür Ausgleichszahlungen erhalten.

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