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Imam der Winterthurer An'Nur-Moschee muss in U-Haft

Der Imam der Winterthurer An'Nur-Moschee sitzt in U-Haft. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt ihn der öffentlichen Aufforderung zu Verbrechen oder Gewalt. (Archivbild)

KEYSTONE/WALTER BIERI

(sda-ats)

Der äthiopische Imam der Winterthurer An'Nur-Moschee und ein mutmassliches Vorstandsmitglied des Vereins müssen in Untersuchungshaft. Grund ist der Verdacht der öffentlichen Aufforderung zu Verbrechen oder Gewalt.

Die anderen Festgenommenen sind wieder auf freiem Fuss. Unter den Verhafteten war auch der ehemalige Präsident der An'Nur-Moschee. Dieser wurde bereits am Mittwoch wieder auf freien Fuss gesetzt, wie die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich am Freitag mitteilte. Auch eine weitere Person aus dem Umfeld der Moschee ist wieder frei.

Gegen drei der vier in der Moschee angetroffenen, weiteren Personen hat die Staatsanwaltschaft Strafbefehle erlassen. Der vierte hielt sich als Tourist rechtmässig in der Schweiz auf und war im Besitz der notwendigen Ausweisdokumente.

Die Zürcher Justiz hatte am Mittwoch eine Razzia in der umstrittenen Winterthurer Moschee durchgeführt. Der äthiopische Imam soll in einer öffentlichen Predigt zu Mord an schlechten Muslimen aufgerufen haben.

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