Die Börsen taumeln, bleiben aber offen. Trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten sprechen sich die Börsenbetreiber gegen eine Aussetzung des Handels aus.

"Gerade in volatilen Zeiten ist es unsere Aufgabe, die Preisbildung weiterhin zu ermöglichen - der Fels in der Brandung zu sein ist dabei eine zentrale Funktion der Börse", sagte Sprecher Schweizer Börse SIX am Montag.

Im Falle von Marktpanik gebe es Vorkehrungen, die in den Systemen integriert seien. Handelsunterbrechungen kämen regelmässig vor. An der Schweizer Börse stellten diese auf ein einzelnes Instrument ab und nicht auf den Gesamtmarkt, wie etwa an der NYSE.

Auch andere Börsen bleiben offen

Ähnlich tönt es bei der Deutschen Börse, die sich ebenfalls gegen eine Aussetzung des Handels aussprach. "Die Tatsache, dass es aktuell starke Kursbewegungen gibt und Unsicherheit an den Märkten vorherrscht, ist kein Grund für eine Aussetzung des Handels", sagte ein Sprecher.

Vielmehr seien gerade in turbulenten Zeiten eine transparente und faire Preisbildung erforderlich, wie sie an Börsen stattfindet. "Gerade in Zeiten hoher makroökonomischer Unsicherheit ist es wichtig, dass Börsen geöffnet sind, damit Marktteilnehmer in der Lage sind, ihre Risiken zu steuern."

Zuvor hatte sich bereits die US-Börsenaufsicht SEC gegen eine Schliessung der Wall Street ausgesprochen. "Die Märkte sollten auch in Zeiten wie diesen weiter funktionieren", sagte SEC-Chef Jay Clayton dem Fernsehsender CNBC.

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