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Will die globale Zusammenarbeit bei neuen Technologien: WEF-Gründer Klaus Schwab. (Archivbild)

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Das World Economic Forum (WEF) eröffnet ein neues Zentrum in San Francisco. Es trägt den Titel "Zentrum für die vierte industrielle Revolution" und beschäftigt 50 bis 60 Personen, die sich Fragen zu Politik und Regulierung im Bereich neuer Technologien widmen.

Bis Ende Jahr sollen rund zehn Projekte in Angriff genommen werden, wie Zentrumsleiter Murat Sönmez am Montag (Ortszeit) sagte. Dabei soll es etwa um künstliche Intelligenz, selbstfahrende Autos oder verteilte Datenbanken gehen.

Ziel sei es, Strategien zu entwickeln um Herausforderungen zu meistern, die sich durch das Aufkommen neuer Technologien stellten. Denn viele Richtlinien und Gesetze seien noch vor den Zeiten des Internets geschrieben worden. "Gesetzgeber wissen nicht, was sie tun sollen", sagte Sönmez.

Im Zentrum in der Bay Area von San Francisco sollen sich Unternehmer, Start-ups, Investoren, Behörden, Gesetzgeber, Vertreter internationaler Organisationen und NGO sowie Wissenschaftler aus der ganzen Welt treffen. "Der immer schnellere Wandel, den Innovation mit sich bringt, macht eine globale Zusammenarbeit des privaten und öffentlichen Sektors wichtiger denn je", wurde WEF-Gründer Klaus Schwab zitiert.

Das WEF organisiert neben dem jährlichen Treffen in Davos GR auch regionale Anlässe weltweit. Zudem publiziert es Forschungsergebnisse über die globale Wirtschaft.

sda-ats

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