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"Barbie" macht Mattel-Konzern Sorgen

Dieser Inhalt wurde am 16. Oktober 2009 - 15:50 publiziert

EL SEGUNDO (awp international) - Dem weltgrössten Spielwarenhersteller Mattel macht der schwache Auftritt seiner Klassiker-Puppe "Barbie" zu schaffen. Der Umsatz des US-Konzerns fiel im dritten Quartal auch wegen des enttäuschenden internationalen Geschäfts erneut um acht Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro). Der Überschuss nahm im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als drei Prozent auf 230 Millionen Dollar ab.
Negative Währungseffekte und zu wenig neue Spielwaren etwa aus der Vermarktung von Kinofilmen und anderen Entertainment-Sparten drückten das Ergebnis. Im Vorjahr hatte noch Spielzeug zu Filmen wie "The Dark Knight" und "Kung Fu Panda" die Kassen klingeln lassen. Die Umsätze blieben in diesem Jahr wie erwartet unter Druck, sagte Mattel-Chef Robert Eckert am Freitag im kalifornischen El Segundo.
Der Konzern will weiter Kosten senken, um Einbussen auszugleichen. Noch immer kämpft Mattel zudem mit den Folgen durch den Verkauf von bleihaltigen Spielwaren aus China. Erst zur Wochenmitte schloss der Konzern mit Sammelklägern einen Vergleich in ungenannter Höhe zu dem Skandal aus früheren Jahren.
Während "Barbie" in den USA im dritten Quartal noch ähnlich gut wie im Vorjahr lief, brachen die Verkäufe im Rest der Welt um acht Prozent ein. Bergab ging es auch bei "Fisher-Price"-Spielzeug. Mattels schärfster Wettbewerber Hasbro, ebenfalls ein US-Konzern, legt seine neuesten Zahlen an diesem Montag vor./fd/DP/dc

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