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NEW YORK (awp international) - Nach dem Einstieg der Bank Goldman Sachs bei der Internetplattform Facebook überprüft die US-Börsenaufsicht SEC die Investorenregeln für nicht börsennotierte Unternehmen. Die Behörde wolle die 47 Jahre alten Vorschriften anpassen, schreibt das "Wall Street Journal" am Mittwoch und zitiert mit der Sache vertraute Personen. Hintergrund ist, dass Facebook durch trickreiche Anlage-Instrumente Publizitätspflichten legal umgehen will.
Goldman Sachs war vor wenigen Tagen mit 450 Millionen Dollar bei Facebook eingestiegen. Zusätzlich will die Bank mit einem speziellen Anlagevehikel es vermögenden Kunden ermöglichen, insgesamt weitere 1,5 Milliarden Dollar in das soziale Netzwerk zu investieren. Einzelne Anleger könnten sich mit mindestens zwei Millionen Dollar beteiligen, schreibt die Zeitung mit Bezug auf einen Goldman-Sachs-Kunden. So könnten mehrere hundert Investoren zusammenkommen.
Damit würde die Bank eine Regel der Börsenaufsicht umgehen, wonach ein nicht börsennotiertes Unternehmen mit mehr als 500 Einzelinvestoren bestimmte Informationen über seine Finanzen veröffentlichen muss. Die Informationsregel, die 1964 eingeführt wurde, soll Investoren vor Risiken schützen.
Facebook hatte der Zeitung zufolge schon vorher Vorkehrungen getroffen, um die Informationsregel nicht zu brechen. So dürfen etwa Mitarbeiter ihre Anteile nicht verkaufen. Wer nach 2007 in die Firma eingetreten ist, erhält erst dann Anteile, wenn Facebook an die Börse geht oder übernommen wird. Nach dem Goldman Sachs-Deal und einer 50 Millionen-Dollar-Investition der russischen Investmentfirma Mail.ru (früher Digital Sky Technologies) wird der Wert von Facebook nun auf 50 Milliarden Dollar geschätzt./alg/enl/tw

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