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A400M-Partnerländer vereinbaren weitere Kooperation

PARIS (awp international) - Die Partnerländer bei der Herstellung des neuen europäischen Militärtransporters Airbus A400M haben sich auf eine gemeinsame Entwicklungszentrale geeinigt. Das teilte der französische Verteidigungsminister Gérard Longuet am Mittwoch auf dem Aero-Salon in Le Bourget bei Paris mit. Die Türkei dürfte das Rahmenabkommen in den kommenden Wochen ratifizieren, die anderen Partnerländer hätten das Abkommen bereits unterzeichnet, betonte Longuet in einer Erklärung.
Es sieht vor allem die Einrichtung einer zentralen Stelle vor, die bei Fragen der technischen Weiterentwicklung und eventuell auch bei Ersatzteilen unterstützend tätig wird. Im Rahmen der französisch-britischen Militärpartnerschaft soll sie auch die gemeinsame Wartung und Reparaturen für die Maschinen beider Länder regeln.
Der Bau der A400M ist Europas wichtigstes Rüstungsprojekt. Technische und andere Probleme hatten immer wieder zu Verzögerungen und Mehrkosten in Milliardenhöhe geführt. Um die Finanzierung gab es einen heftigen Streit, der erst Ende 2010 beigelegt wurde.
Die A400M ist als Mehrzweck-Militärtransporter mit extrem vielseitigen Fähigkeiten konzipiert. Das 45 Meter lange Flugzeug soll 37 Tonnen Nutzlast bis hin zu gepanzerten Fahrzeugen, Hubschraubern oder schwerem Räumgerät über 8.700 Kilometer transportieren können. Deutschland wird 53 der Flugzeuge kaufen. Zum Jahreswechsel 2012/2013 soll die erste A400M an die französische Luftwaffe ausgeliefert werden. Für die nächsten 30 Jahre hofft Airbus auf den Absatz von 400 bis 500 Maschinen./rek/DP/he

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