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(Meldung nach Bilanzmedienkonferenz durchgehend ergänzt)
Aarau (awp) - Die Aargauische Kantonalbank (AKB) ist auf Kurs. Trotz des Tiefzinsumfelds hat die Bank 2010 den Bruttogewinn weiter gesteigert. Beim Reingewinn erreichte sie das zweitbesten Resultat der Firmengeschichte. Der Kanton darf sich über die höchste Gewinnablieferung seit Bestehen der Bank freuen.
Auch Direktionspräsident Rudolf Dellenbach bezeichnete den Abschluss 2010 am Dienstag vor den Medien als "ausgezeichnet". Der Bruttogewinn verbesserte sich - vor den Kosten der im letzten Jahr abgeschlossenen IT-Migration - um 4,5% auf 205,5 Mio CHF. Der Reingewinn stieg gar um 10,3% auf 93,0 Mio CHF. Der Kanton Aargau als Eigentümer der Bank profitiert von einer Entschädigung in der Höhe von insgesamt 75,6 Mio CHF, davon 62,5 Mio CHF als Gewinnablieferung.
Im Zinsengeschäft konnte die AKB um 2,8% auf 266,7 Mio CHF zulegen. Der anhaltende Druck auf die Zinsmarge habe durch die markanten Volumensteigerungen und durch die Massnahmen zur Bilanzsteuerung kompensiert werden können, sagte Dellenbach. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte die AKB dank einer deutlichen Zunahme bei den betreuten Kundenvermögen um 3,3% auf 73,7 Mio CHF zulegen.
Den Geschäftsaufwand konnte die AKB um 1,6% auf 170,6 Mio CHF verringern. Die Cost/Income-Ratio verbessert sich damit weiter auf 45,4% (46,8%). Die Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste gingen um fast zwei Drittel auf 15,1 Mio CHF zurück.
Die Ausleihungen an die Kunden stiegen im vergangenen Jahr um 4,2% auf 16,2 Mrd CHF, wobei die Hypothekarkredite (+3,6%) dabei etwas langsamer zulegten. Die AKB wolle nicht um jeden Preis wachsen, betonte Direktionspräsident Dellenbach: "Bonitätsprüfungen und Tragbarkeitsrechnungen kommen vor Volumen." Ein starkes Wachstum verzeichneten allerdings die kommerziellen Ausleihungen (+9,3%).
Einen leichten Rückgang musste die AKB bei den Kundengeldern hinnehmen (-0,4%), was vor allem auf die nicht mehr erneuerten Kassenobligationen und zurückbezahlte Anleihen zurückzuführen war. Dagegen nahmen die Spargelder um 4,8% zu. Insgesamt resultierte bei den betreuten Kundenvermögen aber eine klare Zunahme (+3,1% auf 22,3 Mrd CHF).
Gut gestartet ist gemäss den Verantwortlichen die im Januar lancierte eigene Online-Börsenhandelsplattform 5trade. Bisher habe man zu den bestehenden E-Banking-Kunden rund 200 Neukunden gewinnen können, sagte das Geschäftsleitungsmitglied René Chopard. Weiterhin erwarte die AKB, mit dem Produkt in rund 3 Jahren in die schwarzen Zahlen zu kommen.
Das Eigenkapital der Kantonalbank kletterte per Ende Jahr deutlich über 1,5 Mrd CHF. Der Eigenmitteldeckungsgrad liege im Stammhaus mit 167% und übertreffe damit die im kantonalen Gesetz vorgeschriebene Grösse von 165%, sagte Dellenbach. Im Konzern beläuft sich der Deckungsgrad auf 172%. Auch die künftigen verschärften Regelungen der Finanzmarktaufsicht (FINMA) erfülle die Bank bereits, hiess es.
Für das laufende Jahr gehe die AKB-Führung weiterhin von tiefen Zinsen aus, was auch im Hypothekarbereich weiter für "Belebung" sorgen werde, so Dellenbach: Er erwarte auch 2011 ein Wachstum beim Zinsergebnis. Insgesamt will die AKB im laufenden Jahr noch einmal ein Resultat im Rahmen von 2010 erreichen.
tp/cf

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