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(Ergänzt um Hintergrundinformationen in den Abschnitten 3 - 5)
Zürich (awp) - ABB hat im Bieterwettstreit um die britische Chloride den Kürzeren gezogen. Der Industriekonzern legte kein weiteres erhöhtes Angebot vor und zieht sich damit aus dem Bieterwettstreit um den Anbieter von unterbrechungsfreier Stromversorgung zurück. Das Angebot des Mitbieters Emerson über 375 Pence pro Chloride-Aktie vom 29. Juni 2010 sei geprüft worden und ABB habe sich entschieden, es nicht auszugleichen, teilte ABB am Donnerstag mit.
"Obwohl wir den beachtlichen Wert einer Verbindung von ABB und Chloride weiter sehen und das Managementteam von Chloride ausgesprochen schätzen, bleiben wir bei unserem disziplinierten Ansatz, wenn es darum geht, mögliche Zukäufe zu prüfen," erklärte CEO Joe Hogan in der Mitteilung.
ABB hatte sich mit der Geschäftsleitung von Chloride Anfang Juni auf einen Angebotspreis von 325 Pence geeinigt. Emerson Electric legte jedoch Anfang der Woche mit 375 Pence je Aktie ein höheres Angebot auf den Tisch. ABB hatte daraufhin am Dienstag erklärt, die Optionen zu prüfen und zu gegebener Zeit weitere Ankündigungen zu machen.
ABB dürfte nun weiter auf Einkaufstour gehen. CFO Michel Demaré hatte nämlich zuletzt in einem Interview erklärt, zusätzliche Übernahmeobjekte würden geprüft. Grössere Dossiers sowie kleinere in den einzelnen Divisionen würden analysiert. Er wäre nicht überrascht, wenn weitere Übernahmen in der Grössenordnung von 0,5 bis 2 oder 3 Mrd USD folgen würden, sagte Demaré bevor die Chloride-Übernahme verworfen worden war. Für das britischen Unternehmen hat ABB umgerechnet 1,45 Mrd CHF geboten.
ps/uh

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