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ABBOTT PARK (awp international) - Der US-Pharmakonzern Abbott Laboratories hat im zweiten Quartal seinen Umsatz deutlich gesteigert, während der Gewinn nur minimal zulegte. Inklusive Sonderposten habe sich der Überschuss um 0,3 Prozent auf 1,292 Milliarden US-Dollar verbessert, teilte Abbott am Mittwoch am Firmensitz in Abbott Park mit. Ohne deren Berücksichtigung kletterte der Überschuss dagegen um 13,6 Prozent auf 1,578 Milliarden Dollar oder 1,01 Dollar pro Aktie. Analysten hatten im Schnitt mit 1,00 Dollar gerechnet.
Angetrieben von einem prozentual zweistelligen Wachstum des Arthritismittels Humira und positiven Währungseffekten verbesserte sich der Umsatz im zweiten Jahresviertel um 17,8 Prozent auf 8,82 Milliarden Dollar. Vorstandschef Miles D. White verwies auf das starke Wachstum in den Schwellenländern und die jüngste Übernahme des indischen Unternehmens Piramal. In den USA, dem weltweit grössten Pharmamarkt, legten die Erlöse dagegen nur um 6,4 Prozent zu.
Abbott habe sich mit der Übernahme die Spitzenposition im indischen Pharmamarkt mit einem Marktanteil von sieben Prozent gesichert. Pro Jahr will der Konzern in Indien um 20 Prozent wachsen. Der Konzern ist derzeit auf Einkaufstour. Erst vor kurzem hat er die Übernahme des Pharmageschäfts des belgischen Solvay-Konzerns abgeschlossen.
Der Branchendienst IMS Health erwartet 2010 für den gut 800 Milliarden Dollar grossen Weltpharmamarkt ein Wachstum von vier bis sechs Prozent, wobei die Schwellenländer kräftige Impulse liefern werden. In Westeuropa und den USA wird das Pharmageschäft in den kommenden Jahren durch Patentabläufe und den Druck staatlicher Kostensenkungen gebremst. In den USA hat die Pharmabranche Preisnachlässe von 80 Milliarden Dollar für die nächsten zehn Jahre zugesagt./ep/dct/he

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