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Abgeblitzter Opel-Investor Magna knapp im Plus

Dieser Inhalt wurde am 06. November 2009 - 11:30 publiziert

WIEN/TORONTO (awp international) - Der bei Opel abgeblitzte Autozulieferer Magna Magna hat nach hohen Verlusten ganz knapp die Kurve in die schwarzen Zahlen geschafft. Die Krise der Autobranche macht dem österreichisch- kanadischen Konzern aber weiter schwer zu schaffen.
Im dritten Quartal stand unter dem Strich ein kleines Plus von 51 Millionen Dollar (35 Mio Euro) - nach zuvor vier Quartalen mit roten Zahlen in Folge. So hatte Magna auch im Vorjahresquartal ein Minus von 215 Millionen Dollar verbucht. Im laufenden Jahr bleibt nach den ersten neun Monaten insgesamt noch ein Verlust von 354 Millionen Dollar.
Der Umsatz fiel im dritten Quartal um 16 Prozent auf knapp 4,6 Milliarden Dollar, teilte der Konzern am Donnerstagabend im kanadischen Toronto mit. Die Autobranche habe in dieser Zeit die Produktion in Europa um neun Prozent auf 2,9 Millionen Autos gedrosselt. In Nordamerika sei sie im Vergleich zum Vorjahr sogar um 20 Prozent auf 2,3 Millionen Stück gefallen.
Magna hatte über Monate hinweg als fast sicherer neuer Investor für den deutschen Autobauer Opel gegolten. Vor wenigen Tagen machte die Opel-Mutter General Motors (GM) überraschend eine Kehrtwende. GM will die Tochter nun selbst sanieren. Der grösste US-Autobauer und Opel zählen aber weiter zu den wichtigsten Kunden von Magna./fd/DP/tw

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