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Genf (awp) - Die Advanced Digital Broadcast Holdings SA (ADB) ist im Geschäftsjahr 2009 gewachsen, musste allerdings einen leichten Margenrückgang hinnehmen. Zudem machte das Unternehmen einen einmaligen, nicht-cashwirksamen Goodwill-Abschreiber auf der 2006 getätigten Akquisition der Visiom Systems Inc. von 8,2 Mio USD. Die Goodwill-Korrektur wird mit der verzögerten Markteinführung von "tru2way" in den USA begründet.
Im Berichtsjahr konnte der Umsatz um 5,6% auf 380,1 (VJ 360,8) Mio USD gesteigert werden. Der Bruttogewinn sank auf 139,0 (144,3) Mio USD, was einer tieferen Bruttomarge von 36,5 (40,0)% entspricht. Sowohl die Entwicklung von Umsatz als auch Bruttogewinn hätten den Erwartungen und der Entwicklung des Produktmixes entsprochen, teilte die Herstellerin von Set-Topboxen am Donnerstag mit.
Der EBIT wuchs auf 27,7 (19,4) Mio USD und sei damit über den Erwartungen des Managements gelegen, hiess es weiter. Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn von 23,1 Mio USD, verglichen mit 11,6 Mio USD im Vorjahr bzw. mit 14,9 Mio USD aus fortgeführten Aktivitäten. 2008 belastete ein Verlust aus nicht fortgeführten Aktivitäten von 3,3 Mio USD die Rechnung.
Werden die 2009er Zahlen um den Goodwill-Abschreiber bereinigt, resultiert für das Berichtsjahr ein EBIT von 19,5 Mio USD und ein Reingewinn von 15,3 USD.
Mit diesen Zahlen hat der Technologiekonzern die Markterwartungen beim Umsatz getroffen. Beim EBIT und Reingewinn lag das Unternehmen über den Erwartungen - allerdings nur wenn der Abschreiber nicht berücksichtigt wird. Im Durchschnitt hatten die Analysten mit einem Umsatz von 380,4 Mio USD, EBIT von 26,1 Mio USD und Reingewinn von 19,5 Mio USD gerechnet.
2009 habe die betriebliche Effizienz erhöht werden können, hiess es weiter. So konnte das Kosten-/Umsatzverhältnis auf 28,2 (33,2)% gesenkt werden. "Ich bin sehr zufrieden mit der Performance der Gruppe während des Geschäftsjahres 2009", wird denn auch CEO Andrew Rybicki in der Mitteilung zitiert. Die Kostenkontrolle sei "exzellent" gewesen und die Entwicklung neuer Produkte und Geschäfte "noch besser".
Der Cash-Flow belief sich nach Forschungs- und Entwicklungskosten von 60,8 (67,4) Mio USD auf 47 Mio USD. Davon wurden 22,3 Mio USD für das laufende Aktienrückkaufprogramm verwendet. So wurden seit der Lancierung des Programmes am 07.09.2009 bis heute 525'710 Aktien zurückgekauft. Derzeit würden 1'111'063 eigene Aktien gehalten.
Die Brutto-Cash-Position per Ende des Berichtsjahres wird mit 100,3 (71,0) Mio USD angegeben, die Netto-Cash-Position mit 69,3 (38,0) Mio USD.
Unter den einzelnen Geschäftsbereichen hat sich der Anteil der High-Definition-TV-Produkte auf 79 (72)% vergrössert. Das Kabel-Geschäft sei im Berichtsjahr "stark" ausgefallen, heisst es weiter. So hätten u.a. mit TFN aus Taiwan, Altibox aus Norwegen, der GGA Maur (Schweiz) sowie drei spanischen und einem osteuropäischen Unternehmen neue Kunden gewonnen werden können. Im Weiteren hat ADB mit Telekom Austria einen neuen Kunden von DivX-zertifizierten Set-Topboxen gewonnen, die in Europa erstmals zum Einsatz kämen, teilte das Unternehmen weiter mit.
Aufgeschlüsselt nach Regionen machte Europa 84% des Umsatzes aus, der Mittlere Osten und Afrika 9%, Americas 6% und Asien/Pazifik 1%.
Für das Rechnungsjahr 2010 geht das Management von einem Umsatzwachstum um über 10% aus. Die Profitabilität soll weiterhin ein "akzeptables Niveau" erreichen. Das Management sieht zudem eine Fortsetzung des Trends hin zu software-basierten Mehrwert-Dienstleistungen auf Set-Topplattformen.
rt/cc

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