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(Meldung erweitert um Details, Aussagen des CFO und Aktienkurs)
Genf (awp) - Addex konnte im Geschäftsjahr 2010 den Verlust verkleinern, nachdem Rationalisierungsmassnahmen umgesetzt und Projekte priorisiert wurden. Nun gibt sich das Unternehmen wieder optimistischer. "Wir sind mit beiden Füssen wieder fest auf dem Boden", sagte CFO Tim Dyer gegenüber AWP. Finanziert ist Addex bis ins erste Quartal 2013. Weiterhin wird nach Entwicklungs- und Lizenzpartnern für mehrere Produktkandidaten gesucht.
Das Pharma-Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 4,00 (VJ 4,50) Mio CHF erwirtschaftet. Der Betriebsverlust konnte auf 33,6 (43,1) Mio CHF verringert werden. Unter dem Strich resultiert ein Reinverlust von ebenfalls 33,6 (42,7) Mio CHF, teilt Addex am Mittwoch mit.
Im Berichtsjahr wurden 31,2 (40,0) Mio CHF in die Forschung und Entwicklung (F&E) investiert. Die G&A-Aufwendungen schlugen mit 6,4 (7,6) Mio CHF zu Buche.
Der Cash Burn sank auf 32,8 (42,8) Mio CHF. Die liquiden Mittel werden per Ende des Berichtsjahres mit 63,8 Mio CHF ausgewiesen, nach 56,7 Mio CHF per Ende Juni 2010 und 76,6 Mio CHF per Ende 2009. Im September des Berichtsjahres hat sich Addex vom Biotechnology Value Fund neue Mittel im Umfang von 20 Mio CHF beschafft.
Der CFO geht für das laufende Geschäftsjahr 2011 von einem Cash-Burn von 28,0-32,0 Mio CHF aus. Die im September durchgeführte Stärkung der Mittel gebe dem Unternehmen eine solide Basis bis 2013, so Dyer. "Wir haben die flüssigen Mittel, um unsere betrieblichen Aufwendungen bis ins erste Quartal 2013 zu finanzieren, auch ohne zusätzliche Erträge aus bestehenden oder neuen Partnerschaften", so der CFO.
Zu den wichtigsten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im laufenden Jahr wird CEO Vincent Mutel zitiert: "Nach der im letzten Jahr erfolgten Konsolidierung werden dieses Jahr unsere am weitesten entwickelten Produkte Dipraglurant (ADX48621) und ADX71149 ihren Wirksamkeitsnachweis in den klinischen Studien der Phase II voraussichtlich erbringen."
Für beide Medikamentenkandidaten würden bereits klinisch validierte Wirkmechanismen vorliegen und sie würden extern unterstützt, heisst es weiter. Für ADX71149 existiert eine Partnerschaft mit der Johnson & Johnson-Tochter Ortho-McNeil-Janssen Pharmaceutical. Darüber hinaus bestehen zwei Produktpartnerschaften mit Merck & Co.
Im Vordergrund steht gemäss CFO Dyer der Abschluss von Partnerschaftsabkommen für Dipragulant in einer Sofort-Formulierung bei Levodopa-induzierter Dyskinesie (PD-LID) bei Parkinson-Patienten. Darüber wird eine langzeitwirkende Formulierung entwickelt für Non-Parkinsons-Dystonie, Ataxiesyndrom, Schmerz, Angstzustände, Depression und Refluxösophagitis (GERD).
"Unsere Strategie ist es, ein Partnerschaftsabkommen für unser Leitprodukt Dipragulant abzuschliessen, bevor wir die Ergebnisse der Phase-II-Studie bei PD-LID haben. Diese sollten in der ersten Jahreshälfte 2012 vorliegen", sagte Dyer. "Wir suchen nach einem Partner, der den Produktkandidaten auch in weiteren Indikationen entwickeln will." Zur Partnerschaft stünden auch drei weitere Produktkandidaten an.
Der Abschluss von Addex hat in Etwa den Erwartungen entsprochen. Jefferies sieht das Pharma-Unternehmen gut positioniert, um zahlreiche frühe Produktkandidaten auslizenzieren zu können. Dadurch könnte die proprietäre Technologie-Plattform des Unternehmens an Anerkennung gewinnen und zu einer Erholung das Aktienkurses führen. Allerdings bestätigt Jefferies angesichts der geringen Visibilität solcher Produktpartnerschaften das "Hold"-Rating (Kursziel: 10,00 CHF). Auch Helvea sieht die Pipeline vorankommen und betont die Partnerschaftsmöglichkeiten. Die Aktie wird mit "Buy" (17,00) CHF eingestuft. Die Bank Vontobel bewertet die Aktie mit "Hold" (13,00 CHF).
Bis um 11.45 Uhr verlieren Addex in einem gehaltenen Gesamtmarkt um 1,3% auf 11,25 CHF.
rt/ra

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