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Niederwangen (awp) - Die Industriegruppe Adval Tech rechnet für das laufende Jahr mit einer weiteren Verbesserung des Jahresergebnisses. Falls sich die Umsatzentwicklung als einigermassen stabil erweise und der Schweizer Franken nicht noch weiter an Wert gewinne, sollte die Rückkehr in die Gewinnzone in Reichweite liegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Im ersten Quartal seien die Ergebnisse leicht unter den Erwartungen geblieben, sagte Konzernchef Jean-Claude Philipona an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich. Allerdings sei das erste Quartal auch von einigen Einmalkosten belastet worden. Weiterhin wirkt sich allerdings vor allem die Währungssituation belastend auf den Komponentenhersteller aus. Für die zweite Jahreshälfte erwartet das Unternehmen mit anlaufenden Projekten noch zusätzliche Umsätze.
Generell erwartet die Gruppe ein weiteres "sehr anspruchsvolles Geschäftsjahr" 2011, wie es heisst. Zu den Zielen gehört die erfolgreiche Umsetzung von globalen Projekten in den Divisionen Automotive und Medical gesetzt in Ungarn, China und Mexiko, wie Philipona sagte. Zudem sollen die Marktaktivitäten in den Bereichen Medical und Consumer Goods verstärkt werden, um in der Produktion von Skaleneffekten profitieren zu können.
Dem starken Schweizer Franken wolle man mit verschiedenen Massnahmen begegnen, sagte der CEO weiter. Dazu gehören Einkäufe im Euro-Raum, aber auch die Zulieferer in der Schweiz sollen durch Fakturierung in Euro oder Rabatte einen Teil beitragen.
Auch Erweiterungsinvestitionen dürfte die Gruppe künftig eher im Euroraum als in der Schweiz tätigen, sagte Philipona. Zudem komme die Verlagerung von Aufträgen aus der Schweiz ins Ausland in Frage, allerdings sei das nicht in jedem Fall sinnvoll. Ein weiterer Abbau in der Schweiz ist für den Adval Tech-CEO aber angesichts der Auslastung der Werke kein Thema.
Die Ergebnisse im Geschäftsjahr 2010 bezeichnete der CEO als unbefriedigend. Wie Ende März berichtet, hatte Adval Tech den Jahresverlust auf 10,9 Mio von 26,6 Mio CHF verringert. Ohne den starken Franken wäre ein ausgeglichenes Ergebnis laut dem Unternehmen "in Reichweite" gewesen. Beim operativen Gewinn auf Stufe EBIT schaffte die Industriegruppe mit einem Überschuss von 1,6 Mio CHF (VJ Verlust 22,7) Mio CHF den Turnaround.
Die Gesamtleistung der Gruppe stieg um 6% auf 316,7 Mio CHF. Bereinigt um die Währungseinflüsse sowie Restrukturierungseffekte hätte der Anstieg 17,2% betragen, rechnete Finanzchef Markus Reber vor. Deutlich gestiegen ist der Umsatz im Segment Automotive (+17%) dank der Erholung der Absatzmärkte. Dagegen lag der Umsatz im Segment Medical & Consumer Goods um 4% unter dem Vorjahreswert.
tp/cf

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