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Genf (awp) - Der Konflikt zwischen einigen Aktionären der Aussenwerbegruppe Affichage und deren Management, bzw. Verwaltungsrat schwelt weiter. Die Aktionärsgruppe um die beiden Vermögensverwalter Max Müller und Antoine Spillmann, welche zusammen 5,27% der Stimmrechte der Aussenwerbegruppe Affichage repräsentiert, bringt weitere Verwaltungsratskandidaten ins Spiel.
Als Führer der "empörten Aktionäre" würden Müller und Spillmann die Auffassung vertreten, dass sich der Verwaltungsrat von Affichage in einem Interessenkonflikt befinde, da er keine rechtlichen Schritte gegen sich selbst einleiten könne, heisst es in einer Mitteilung von Müller und Spillmann vom Montag.
Daher müssten alle Mitglieder des Verwaltungsrates abgelöst werden, einschliesslich des Vorsitzenden Jean-Francois Decaux und von Gilles Samyn. Samyn, welcher bisher von der Gruppe Müller/Spillmann noch unterstützt wurde, habe "letztlich eine enttäuschende Haltung gegenüber den Aktionären eingenommen".
Die Anträge der Aktionärsgruppe, bzw. von Starlet Investment und Bruellan Corporate Government Action Fund betreffend der Traktandierung verschiedener Verhandlungsgegenstände hat der Affichage-VR kürzlich abgelehnt. Starlet und Bruellan hätten nicht darlegen können, dass sie die gesetzlichen und statutarischen Anforderungen für ihren Antrag erfüllen würden, hiess es seitens Affichage vor zwei Wochen zur Begründung.
Hintergrund des Disputs ist das missglückte Griechenland-Abenteuer der Affichage-Gruppe, welches gemäss Müller/Spillmann an der kommenden GV aufgearbeitet werden soll. Vor gut einem Monat informierte die Aktionärsgruppe zudem über die gegen verschiedene Verwaltungsratsmitglieder eingereichte Klage in Höhe von 150 Mio CHF sowie zu Hintergründen der Vorkommnisse, welche zum hohen Verlust in Griechenland geführt haben.
Nun schlägt die Gruppe neu Antoine Spillmann, den Gründer von Bruellan Wealth Management, und Alexandre de Senarclens zur Zuwahl in den Verwaltungsrat vor. Senarclens ist Teilhaber von Oltramare Hochstaetter Eardley Reise & Associés. Bereits zuvor hatte die Gruppe die Zuwahl in das Gremium für die Verlagsfachfrau Franziska von Weissenfluh Stäheli und die beiden Restrukturierer Jürg Müller und Claude Piccot vorgeschlagen.
Starlet hält 5,27% der Aktien an Affichage. Grösste Aktionäre sind die französische Werbegruppe JC Decaux mit 30% und Albert Frère mit 25,3% der Anteile, wobei jeweils eine Stimmrechtsbeschränkung von 5% besteht.
cf/ps

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