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STANSTED (awp international) - Die Fluggesellschaft Air Berlin will ihr Geschäftsmodell mit dem Beitritt zum Luftfahrtbündnis Oneworld stabiler machen. Die Mitgliedschaft, die im kommenden Frühjahr vollzogen werden soll, "schafft die Voraussetzungen für den Anschluss an wichtige Märkte in Amerika und Asien", sagte Vorstandschef Joachim Hunold auf der Hauptversammlung des Unternehmens am Dienstag in Stansted bei London.
Oneworld ist ein Bündnis mit Fluggesellschafen um American Airlines und British Airways und gehört zu den drei grossen Luftfahrt-Allianzen auf der Welt - neben der Star Alliance um die Lufthansa und Skyteam um Air France-KLM-KLM. Innerhalb des Bündnisses werden Strecken gemeinsam bedient und Anschlüsse aufeinander abgestimmt.
Nach einem operativen Verlust (Ebit) von 9,3 Millionen Euro 2010 machte Air Berlin im ersten Vierteljahr ein Minus von 188,3 Millionen Euro. "Trotz des schwierigen ersten Quartals können wir ein positives operatives Ergebnis erreichen, wenn die Rahmenbedingungen beherrschbar bleiben", zumal die Gesellschaft in diesem und im nächsten Jahr 100 Millionen Kosten sparen wolle, berichtete Firmenchef Hunold.
Hunold gab Kritikern teilweise recht, die Air Berlin als "zu anfällig für externe Einflüsse" bezeichneten. "Das ist richtig und falsch zugleich", meinte der Manager. In der Wirtschaftskrise 2009 hätten vor allem Linienfluggesellschaften gelitten, denen die Business- und First-Class-Passagiere verloren gegangen seien. 2010 habe es dann Air Berlin mit seinem Schwerpunkt im Europaverkehr besonders hart getroffen. Als Gründe nannte Hunold das Flugverbot wegen der Vulkanaschewolke aus Island und zahlreiche Streiks von Fluglotsen in Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland.
Mit Preissenkungen sei es gelungen, die Zahl der Buchungen wieder zu erhöhen, "doch dadurch haben wir 2010 pro Passagier 3,80 Euro weniger erlöst als im Jahr zuvor. Das macht den wesentlichen Teil unseres Jahresverlustes aus", erklärte Hunold vor den Aktionären. Vier von fünf Zielen habe Air Berlin aber erreicht: Mehr Passagiere, mehr Umsatz, eine Kürzung des Sitzplatzangebots und geringere Nettoschulden.
Hunold sagte, Analysten schätzten das Mischmodell von Air Berlin mit Kurz- und Langstrecken zwar nicht, es werde aber "von immer mehr Mitbewerbern kopiert". Die Air-Berlin-Aktie hat seit ihrem Jahreshoch Mitte Januar 25 Prozent an Wert verloren. Am Dienstag stieg sie um gut 2 Prozent./brd/DP/tw

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