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BERLIN (awp international) - Um dauerhaft aus der Krise zu fliegen, konzentriert sich die zweitgrösste deutsche Fluggesellschaft Air Berlin voll auf ihren Einstieg beim internationalen Luftfahrtbündnis Oneworld. Er rechne für April 2012 mit dem Beitritt, sagte Vorstandschef Joachim Hunold am Mittwoch auf der Reisemesse ITB in Berlin. "Das ist für uns eine grosse Herausforderung." Die Vorbereitungen seien in vollem Gang, um sich für das Bündnis mit Fluggesellschafen um American Airlines und British Airways fitzumachen. Vorteile sieht Air Berlin vor allem im Ausbau des Langstreckenangebots.
Oneworld gehört zu den drei grossen Luftfahrt-Allianzen auf der Welt neben der Star Alliance um den deutschen Branchenführer Lufthansa und Skyteam um Air France-KLM-KLM. Innerhalb des Bündnisses werden Strecken gemeinsam bedient und Anschlüsse aufeinander abgestimmt. Die Anforderungen sind hoch. So muss Air Berlin etwa bei der Informationstechnik aufrüsten und mehr Komfort bei den Sitzen auf der Langstrecke bieten. Zu den Investitionen sagte Hunold, "insgesamt ist ein niedriger zweistelliger Millionenbetrag notwendig".
Im Flugangebot schlägt sich der bevorstehende Einstieg schon nieder. So verstärkt Air Berlin sein Angebot in die USA zu den zentralen Drehkreuzen von American Airlines wie Miami, Los Angeles und New York und etlichen weiteren US-Zielen, um speziell für Geschäftsreisende attraktiver zu werden. Mit Finnair werden künftig auch Verbindungen beispielsweise nach Singapur möglich und durch die Partnerschaft mit der russischen S7 Airlines könnten zahlreiche Strecken innerhalb Russlands ab Moskau abgedeckt werden.
Auf die modernen Langstreckenflugzeuge 787 Dreamliner von Boeing muss Air Berlin noch länger warten. Er rechne jetzt mit Herbst 2014, sagte Hunold. Ursprünglich war 2012 angedacht. Air Berlin habe 15 Jets des Typs fest bestellt und weitere 10 Optionen abgemacht.
2010 hatte Air Berlin 33,6 Millionen Passagiere befödert, so viele wie nie zuvor. Allerdings erwartet die Fluggesellschaft unterm Strich noch rote Zahlen, operativ hat das Unternehmen Geld verdient. Exakte Zahlen werden Ende März vorgelegt. Auf die höheren Energiepreise hat Air Berlin bereits im Januar mit der Anhebung der Kerosinzuschläge reagiert. Die weitere Entwicklung werde beobachtet, sagte Hunold./bbi/DP/tw

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