Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

PARIS (awp international) - Die Fluggesellschaft Air France-KLM gewinnt wieder an Höhe. Trotz hoher Kerosinpreise und der Flugausfälle infolge der Aschewolke im April 2010 steuerte das französisch-niederländische Unternehmen sein operatives Geschäft im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende März zurück in die schwarzen Zahlen. Dass auch unter dem Strich ein Gewinn stand, verdankte der Konzern jedoch nur dem Verkauf seiner Anteile am Buchungssystem-Anbieter Amadeus. Im laufenden Jahr will Air-France-KLM-Chef Pierre-Henri Gourgeon den operativen Gewinn weiter steigern, wie er am Donnerstag in Paris sagte.
Die Aktie des Konzerns reagierte mit einem Kurssprung auf die Nachrichten. Bis zur Mittagszeit legte das Papier an der Pariser Börse um 1,85 Prozent auf 12,11 Euro zu.
"Trotz der um eine Milliarde Euro gestiegenen Treibstoffrechnung und der Belastung durch verschiedene Krisen sind wir wieder in die Gewinnzone gekommen", sagte Gourgeon und führte dies auf den eingeleiteten Sparkurs zurück. Auch in der gewöhnlich schwachen Zeit von Januar bis März konnte das Unternehmen seinen Verlust spürbar eindämmen.
Im Geschäftsjahr bis Ende März trotzte die Gesellschaft dem harten Winter und der Aschewolke nach dem Vulkanausbruch auf Island, die den Flugverkehr in Europa tagelang lahmgelegt hatte. Die gewachsene Nachfrage nach der Wirtschaftskrise liess den Umsatz um 12,5 Prozent auf 23,62 Milliarden Euro klettern. Das operative Ergebnis war mit 122 Millionen Euro klar positiv, nachdem hier ein Jahr zuvor noch ein Verlust von knapp 1,29 Milliarden Euro gestanden hatte.
Unterdessen bescherte der Verkauf der Amadeus-Anteile dem Konzern einen Sondergewinn von einer Milliarde Euro. Dies rettete den Konzern im Geschäftsjahr auch unter dem Strich in die Gewinnzone: Der Überschuss belief sich auf 613 Millionen Euro nach einem Nettoverlust von 1,6 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Dennoch gehen die Aktionäre leer aus: Das gesparte Geld will das Management zur Schuldentilgung einsetzen.
Zudem hält die Konzernführung an ihrem Sparkurs fest. So sollen die Kosten im laufenden Jahr um 470 Millionen Euro sinken. Eine Veränderung gibt es beim Geschäftsjahr, das sich künftig wie bei den meisten anderen Unternehmen der Branche mit dem Kalenderjahr decken soll. Der laufende Berichtszeitraum soll daher nur die neun Monate von April bis Dezember 2011 umfassen. Die Aktionäre müssen dieser Umstellung jedoch noch zustimmen./stw/jha/wiz

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???