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(Meldungen zusammengefasst und ausgebaut)
PARIS/CHICAGO/TOULOUSE/MUMBAI (awp international) - Flugzeuge entwickeln sich zu Verkaufschlagern. Bei den beiden grossen Herstellern Airbus und BOEING trudeln massenhaft neue Aufträge ein. Airbus winken von der indischen Fluggesellschaft GoAir und dem Billigflieger Cebu Pacific aus Manila insgesamt Aufträge nach Listenpreis von mehr als 10 Milliarden Dollar. Die lähmende Wirtschaftskrise scheint endgültig vorüber. "Der Weltmarkt hat sich gut erholt", sagte Boeing-Verkaufschef Randy Tinseth am Donnerstag in Paris, wo in wenigen Tagen die weltgrösste Luftfahrtmesse (20. bis 26. Juni) beginnt. Nun weite sich der Markt deutlich aus.
Boeing rechnet damit, dass in den kommenden zwei Jahrzehnten 33 500 neue Passagier- und Frachtmaschinen benötigt werden im Wert von etwa 4 Billionen Dollar (2,8 Billionen Euro). Vor einem Jahr, beim letzten Marktausblick noch unter dem Eindruck der Krise, hatten die Amerikaner einen Bedarf von 30 900 Fliegern prognostiziert. Die Wirtschaft wachse und der Handel weite sich weltweit aus, begründete Tinseth seinen Optimismus. "Das alles weist auf eine langfristig gesunde Nachfrage hin."
Boeing geht davon aus, dass die Zahl der grösseren Langstreckenjets verhältnismässig am stärksten zunimmt. Die Maschinen vom Typ einer Boeing 777 oder Airbus A330 verbinden die Kontinente untereinander. Auch der neue, von allerlei Pannen begleitete Hoffnungsträger 787 "Dreamliner" von Boeing fällt in diese Kategorie.
Die meisten Flugzeuge fallen allerdings eine Nummer kleiner aus und werden auf kurzen bis mittleren Strecken eingesetzt. Daran werde sich in den kommenden zwanzig Jahren nichts ändern, prognostizierte Boeing. Die Flugzeuge vom Schlage einer Boeing 737 oder eines Airbus A320 haben je nach Ausführung etwa 100 bis 200 Sitzplätze, sind günstig im Unterhalt und in der Anschaffung und deshalb bei den Fluggesellschaften beliebt. Erst am Mittwoch hatte Boeing angekündigt, die Produktion seines Erfolgsmodells 737 in den kommenden drei Jahren kräftig aufzustocken.
Wie zum Beweis der Boeing-Prognose sammelte der Erzrivale Airbus gleich mal Aufträge über insgesamt 102 Maschinen aus seiner neuen A320neo-Familie ein. Kunden sind die indische Fluggesellschaft GoAir mit 72 Jets und der Billigflieger Cebu Pacific von den Philippinen mit 30 Jets. Laut Preisliste haben die Aufträge einen Wert von annähernd 9,8 Milliarden US-Dollar (6,9 Mrd Euro). Allerdings sind Rabatte im zweistelligen Prozentbereich üblich.
Airbus hatte Ende vergangenen Jahres die Modernisierung seines Kassenschlagers A320 angekündigt und einen deutlich niedrigeren Spritverbrauch versprochen. Die neuen Modelle sollen ab Herbst 2015 ausgeliefert werden.
Am kommenden Montag (20. Juni) beginnt in Le Bourget bei Paris die weltgrösste Luftfahrtmesse. Dann werden bei Airbus und Boeing weitere Grossaufträge erwartet. Die Fluggesellschaften sind geradezu gezwungen zu investieren: Boeing rechnet damit, dass der Passagierverkehr langfristig im Schnitt jährlich um etwa 5,1 Prozent wächst. Bis 2030 werde es doppelt so viele Flugzeuge geben wie heute, erklärte Boeing. Die Nachfrage werde vor allem in China, Indien und anderen Schwellenländern beträchtlich steigen./das/stw/kol/DP/fn

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