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Aixtron setzt Höhenflug fort und nutzt Dynamik für Kapitalerhöhung (AF)

Dieser Inhalt wurde am 29. Oktober 2009 - 10:50 publiziert

AACHEN (awp international) - Der Spezialmaschinenbauer Aixtron hat die Erwartungen mit starken Quartalszahlen klar übertroffen. Sämtliche Kennzahlen lagen über den Schätzungen der Analysten. Beim Auftragseingang markierten die Aachener einen neuen Rekord und schraubten daher die Jahresprognose erneut herauf. Am Vormittag stieg die Aktie, deren Kurs sich in den vergangenen sechs Monaten bereits vervierfacht hat, um 3,65 Prozent auf 18,45 Euro. Aixtron hatte sein Zahlenwerk für das dritte Quartal am Dienstagabend nach Börsenschluss veröffentlicht.
Im dritten Quartal sicherte sich Aixtron Aufträge über 117,6 Millionen Euro; 125 Prozent mehr als vor einem Jahr. Daher hoben die Aachener die Jahresumsatzprognose von 230 bis 250 Millionen Euro auf 280 Millionen Euro. Die Marge auf Basis des Gewinns vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll von 12 Prozent vor einem Jahr auf 18 Prozent steigen. Zuletzt hatte Aixtron noch eine EBIT-Marge zwischen 12 und 13 Prozent prognostiziert. Das EBIT dürfte von 32,5 Millionen Euro im vergangenen Jahr auf zirka 50 Millionen Euro steigen.
Unternehmenschef Paul Hyland nahm Sorgen über einen baldigen Auftragsabschwung den Wind aus den Segeln. "Fernseher mit LED Hintergrundbeleuchtung kommen bei den Verbrauchern sehr gut an. Dadurch ist auch die Nachfrage nach unseren Anlagen weiterhin hoch. Dieser Trend scheint sich auch bis ins Jahr 2010 fortzusetzen." Aixtron profitiert als Markführer für Maschinen zur Produktion von Leuchtdioden besonders stark von diesem Boom.
AIXTRON NUTZT DYNAMIK FÜR KAPITALERHÖHUNG
Aixtron will sich zudem mit frischem Kapital für weiteres Wachstum rüsten. Gestützt auf ein dickes Auftragsbuch blickt Hyland zudem jetzt endgültig wieder optimistisch in die Zukunft, nachdem er Anfang des Jahres noch sehr skeptisch war. Er erhöhte zum zweiten Mal in diesem Jahr die Prognosen und will den zuletzt stark gestiegenen Aktienkurs nutzen, um sich Geld ins Haus zu holen. Es sollen bis zu knapp neun Millionen Aktien unter Ausschluss der Altaktionäre verkauft werden. Gemessen am aktuellen Kurs der Aktie würde die Gesellschaft damit rund 160 Millionen Euro einnehmen.
Im dritten Quartal kletterte der Umsatz um 28 Prozent auf 82 Millionen Euro. Beim EBIT verzeichnete Aixtron einen Anstieg um 123 Prozent auf 16,7 Millionen Euro. Die EBIT-Marge lag bei 20 Prozent und damit schon nahe bei der jetzt für 2009 anvisierten Marke. Der Auftragsbestand lag Ende September bei 152,4 Millionen Euro und damit 39 Prozent über dem Bestand von Ende Juni. "Der Vorstand geht davon aus, dass rund 88 Millionen Euro des Ende September vorliegenden Auftragsbestands als Umsatzerlös gebucht werden kann."/zb/fn/stb/tw

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