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PARIS/LONDON (awp international) - Unerwartet starke Zahlen aus dem Bankensektor haben den wichtigsten europäischen Aktienindizes zum Wochenstart deutlichen Auftrieb gegeben. Der EuroStoxx 50 gewann bis Montagmittag 1,85 Prozent auf 2.792,78 Punkte. In Paris stieg der CAC-40-Index um 2,08 Prozent auf 3.718,99 Punkte und kletterte zwischenzeitlich gar auf den höchsten Stand seit Ende Juni. In London verbesserte sich der FTSE 100 um 2,12 Prozent auf 5.369,57 Punkte. Am Nachmittag könnten US-Daten über die Bauausgaben sowie vom ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes Impulse geben.
Besonders gefragt waren neben den konjunktursensitiven Rohstoffpapieren auch Bankentitel. Aktien der BNP Paribas waren nach Zahlen mit plus 4,63 Prozent auf 55,150 Euro bester Wert im Leitindex der Eurozone. Die französische Grossbank erzielte im zweiten Quartal dank deutlich gesunkener Risikokosten erneut einen Gewinnsprung. Die Markterwartungen wurden übertroffen und zahlreiche Experten reagierten mit bekräftigten Kaufempfehlungen. Auch HSBC wusste mit der Bilanz des ersten Halbjahres zu überzeugen. Die Briten verdienten dank stark gesunkener Belastungen aus faulen Krediten glänzend. Ihre Aktien legten um 5,77 Prozent auf 683,30 Pence zu. Im Fahrwasser gewannen Lloyds Banking Group 4,24 Prozent. In Zürich führten Papiere von Julius Bär die Branche mit einem Aufschlag von 2,72 Prozent an.
Minen- und Stahlwerte profitierten von der Dollarschwäche und stark steigenden Metallpreisen. Im EuroStoxx fielen ArcelorMittal mit einem Gewinn von 3,70 Prozent auf 24,255 Euro auf, im "Footsie" zogen Vedanta um besonders deutliche 4,59 Prozent auf 2.553 Pence an.
Air Liquide stiegen nach Zahlen und anfänglichen Verlusten um 1,16 Prozent auf 87,370 Euro. Der französische Gasehersteller setzte wie auch der deutsche Wettbewerber Linde seinen Wachstumskurs fort.
Aktien des Post-Konkurrenten TNT rutschten indes gegen den Trend um 1,90 Prozent auf 22,465 Euro ab. Der niederländische Logistiker und Paketdienstleister verfehlte aufgrund des Kostendrucks im zweiten Quartal die Markterwartungen. Besonders die Express-Sparte enttäuschte. Die beiden Sparten Express und Brief sollen nun bis Januar 2011 vollständig voneinander getrennt werden./ag/gl

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