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PARIS/LONDON (awp international) - Nach den jüngsten Kursgewinnen haben sich die wichtigsten europäischen Aktienmärkte am Donnerstag kaum verändert gezeigt. Der EuroStoxx 50 stieg um 0,08 Prozent auf 3.064,45 Punkte, nachdem er am Vortag noch auf dem höchsten Stand seit Oktober 2008 geschlossen hatte. Der Cac-40-Index in Paris lag mit plus 0,01 Prozent bei 4.151,76 Punkten, der Londoner FTSE 100 legte ebenfalls 0,01 Prozent auf 6.085,84 Punkte zu. Börsianer sprachen von einer Atempause an den Märkten nach der jüngsten Höhenjagd. Zudem gebe es erneut Sorgen um Öllieferungen aus dem Nahen Osten, nachdem es dort in manchen Ländern, darunter Bahrain, zu Unruhen gekommen war.
Unter Druck gerieten vor allem Autowerte, der Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts verlor 1,13 Prozent. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen. Dementsprechend gehörten die Titel von Daimler mit minus 1,91 Prozent auf 52,519 Euro und BMW-Papiere mit einem Abschlag von 1,56 Prozent auf 60,700 Euro zu den grössten Verlierern im EuroStoxx 50.
Ähnlich schwach zeigten sich die Aktien von Axa nach Zahlen. Sie verbilligten sich um 1,66 Prozent auf 15,660. Der Überschuss von Europas zweitgrösstem Versicherer war im Vorjahr wegen der Belastungen aus einem Spartenverkauf um 24 Prozent auf 2,75 Milliarden Euro gesunken.
Unter den Gewinnern im europäischen Leitindex fanden sich indes Schneider Electric nach Zahlen mit plus 2,52 Prozent auf 117,950 Euro wieder. Der französische Elektronikkonzern hatte im vergangenen Jahr dank der allgemeinen Markterholung und seiner starken Stellung in Wachstumsmärkten Umsatz und Gewinn gesteigert und die Erwartungen des Marktes übertroffen.
Auch in der Schweiz waren einige Schwergewichte im Swiss-Market-Index (SMI) nach Vorlage von Resultaten bewegt. Die Spitze eroberten die Titel von Swiss Re , die sich um 2,95 Prozent auf 57,650 Franken verteuerten. Dabei hatten Katastrophen und die Rückzahlung der Krisenhilfe an den US-Milliardär Warren Buffett die Entwicklung 2010 überraschend stark gebremst. Das Kursplus erklärten Börsianer damit, dass der Konzern die Dividende von 1,00 auf 2,75 Franken erhöhen will.
Nestle gewannen 0,95 Prozent auf 52,950 Franken, nachdem der weltgrösste Lebensmittelkonzern im vergangenen Jahr seinen Umsatz dank Preiserhöhungen und eines rasanten Wachstums in den Schwellenländern kräftig gesteigert hatte. Weniger gut lief es für ABB-Aktien , die nach Zahlen um 1,73 Prozent auf 22,780 Franken abrutschten. Der Überschuss des Energie- und Automationstechnik-Konzerns, der in einigen Sektoren mit Siemens konkurriert, war vor allem wegen Massnahmen zur Kostensenkung um zwölf auf 2,56 Milliarden Dollar (rund 1,9 Mrd Euro) gesunken./chs/fa

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