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PARIS/LONDON (awp international) - Der G7-Beschluss für ein gemeinsames Vorgehen gegen den starken Yen hat die Stimmung an den europäischen Aktienmärkte etwas aufgehellt und am Freitag für ein moderates Kursplus gesorgt. Für den EuroStoxx 50 ging es um 0,21 Prozent auf 2.792,01 Punkte nach oben. Der Cac 40 in Paris stieg um 0,52 Prozent auf 3.805,85 Punkte, der FTSE 100 in London legte um 0,22 Prozent auf 5.708,84 Punkte zu.
Nach Einschätzung der Experten der Commerzbank stehen die Chancen gut, dass der Dollar-Kurs gegenüber dem Yen nach dem G7-Beschluss nun einen Boden findet. Letztlich gehe es aber nicht nur um den Yen, sondern auch um das allgemeine Vertrauen der Finanzmärkte. Einen Teil der Gewinne mussten die Indizes indes abgeben, nachdem Japan die Gefährlichkeit des Störfalls im Atomkraftwerk Fukushima hochgestuft hatte. Zudem kursierten am Markt Gerüchte, wonach China die Anforderungen für die Mindestreserven der Banken erhöht haben soll.
Angesichts des anstehenden Wiederaufbaus in Japan nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami und eines möglichen Wandels der Energiepolitik legte der Stoxx 600 Industrial Goods & Services um 1,05 Prozent zu und war damit der stärkste Branchenindex. Schneider Electric gehörten mit plus 2,85 Prozent auf 113,550 Euro zu den stärksten EuroStoxx 50-Werten. Gewinne verbuchten auch Alstom , die sich um 1,57 Prozent auf 40,065 Euro verteuerten und ABB , die um 1,07 Prozent auf 20,860 Franken zulegten. Im Fokus standen zudem Energiewerte, nachdem die Ölpreise wieder kräftig gestiegen sind. Die Kämpfe in Libyen und die Angst vor einem Versorgungsengpass seien wieder stärker in den Mittelpunkt des Interesses der Investoren gerückt, hiess es. BP-Aktien stiegen etwa um 0,96 Prozent auf 462,000 Pence./chs/rum

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