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PARIS/LONDON (awp international) - Die steigende Zuversicht der Anleger hat an den wichtigsten europäischen Börsen am Dienstag für freundliche Notierungen gesorgt. "Die Anleger werden zunehmend mutiger", schrieben die Experten von Close Brothers Seydler Research in einem Marktkommentar. Dennoch bleibe die Lage in Japan und Libyen auch weiter im Fokus. Der EuroStoxx 50 verringerte bis zum Mittag seine Gewinne etwas, stand zuletzt bei 2.868,11 Punkten aber immer noch mit 0,26 Prozent im Plus. Der französische Leitindex CAC 40 rückte um 0,13 Prozent auf 3.909,59 Punkte vor. Lediglich der FTSE 100 drehte gegen Mittag mit einem Abschlag von 0,13 Prozent auf 5.778,52 Punkte ins Minus.
Zudem habe es am Markt erste Schnäppchenjäger gegeben, die von den deutlich gesunkenen Bewertungen profitieren wollten, hiess es von Händlern. Wie ein Fondsmanager betonte, seien viele der europäischen Unternehmen ausserhalb Japans stärker engagiert. Er setzte unter anderem auf den Versicherungssektor wegen der attraktiven Dividendenrendite. Finanzwerte knüpften an ihre Vortagesgewinne denn auch an. Sowohl Bank- als auch Versicherungstitel waren unter den Favoriten zu finden. Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) , Credit Agricole sowie die Assicurazioni Generali führten mit Kursgewinnen zwischen 1,61 und 2,05 Prozent den EuroStoxx 50 an. Hier hoben Händler auch hervor, dass gerade diese Branche zuletzt deutlich verloren hatte.
Börsianer sehen weiter Libyen und im Zuge dessen die Ölpreisentwicklung sowie die Entwicklung in Japan auch mit der dortigen Atomkrise im Fokus. Sollte sich die Lage in Libyen nicht weiter verschärfen und auch weitere ZwischenfäIle in Japan ausbleiben, dürfte der Markt die Verluste seit der Krise weiter aufholen, sagte ein Marktstratege.
Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent fiel an diesem Dienstag unter 115 US-Dollar. Die Preise für Kupfer und Gold zogen derweil an. Europaweit verzeichnete der Rohstoffsektor mit die grössten Gewinne. In London stiegen BG Group gegen den zuletzt etwas schwächeren Trend und in Paris gehörte Total zu den gefragtesten Papieren./rum/la

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