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PARIS/LONDON (awp international) - Kräftige Kursgewinnen bei Finanz- und Energiewerten haben am Donnerstag dem EuroStoxx 50 Auftrieb gegeben. Er drehte nach einem schwächeren Start ins Plus, während der britische "Footsie" von den schwer gewichtigen Minenwerten belastet deutlich im Minus verharrte. Der französische Leitindex erholte sich und zeigte sich schliesslich nur noch wenig verändert.
Bis zur Mittagszeit gewann der Leitindex der Eurozone 0,32 Prozent auf 2.933,06 Punkte. Der Cac 40 in Paris büsste 0,11 Prozent auf 3.972,70 Punkte ein. In London fiel der FTSE 100 um 1,07 Prozent auf 5.912,77 Punkte. Das überraschend starke Wachstum in China sowie Inflationsdaten hätten Sorgen um eine weitere Straffung der chinesischen Geldpolitik genährt, sagte ein Marktexperte und verwies auf Überhitzungstendenzen asiatischer Volkswirtschaften und darauf, dass China zu den grössten Rohstoff-Konsumenten gehört.
Die Aktien der Minenunternehmen Kazakhmys , Fresnillo , Xstrata oder Lonmin büssten knapp drei bis fünf Prozent ein. Die Titel von BHP Billiton sanken um 1,72 Prozent auf 2.427,50 Pence. Die hohe Rohstoff-Nachfrage bescherte dem britisch-australischen Bergbaukonzern im zweiten Geschäftsquartal bis Ende Dezember zwar einen neuen Rekord, doch die Flutkatastrophe in Australien macht dem Konzern zu schaffen.
Finanzwerte dagegen zeigten sich europaweit sehr fest und profitierten laut Händlern von Erwartungen deutlich sinkender Kosten für die Kreditausfallversicherungen bei Banken. Den Grund sah ein Börsianer in einem Pressebericht, dem zufolge Griechenland seine Anleihen unter Nennwert zurückkaufen und sich dann beim europäischen Rettungsfonds refinanzieren könnte. Intesa SanPaolo stiegen um 4,59 Prozent auf 2,395 Euro und Unicredit um 3,08 Prozent auf 1,838 Euro. Versicherer wie Assicurazioni Generali oder Axa zeigten sich ebenfalls sehr fest. In London stiegen die Aktien von Barclays und Lloyds Banking Group um jeweils rund 1,5 Prozent.
Dass Energiewerte wie Electricite de France (EdF) , Enel oder Iberdrola stark gefragt waren und um jeweils etwas mehr als ein Prozent stiegen, erklärten Händler mit einer Sektor-Rotation in den Portfolios. Derzeit werde auf jene Werte gesetzt, die zuletzt besonders schwach abgeschnitten hätten. Dazu gehörten 2010 unter anderem die Versorger. Die Aktie von Alstom drehte nach Aussagen zum Auftragseingang im vierten Geschäftsquartal ins Plus und stiegen um 2,84 Prozent auf 14,675 Euro. Zunächst war die Aktie nach Umsatzzahlen zum dritten Geschäftsquartal an das Ende des EuroStoxx 50 gefallen.
Um kräftige 12,72 Prozent auf 397,80 Pence brachen in Grossbritannien ausserhalb des "Footsie" die Anteilsscheine von Easyjet ein. Die britische Fluggesellschaft erwartet angesichts hoher Benzinkosten und Flugausfälle in den vergangenen drei Monaten einen hohen Verlust im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/2011./ck/ag

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