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AKTIEN EUROPA: Verluste - Banken- und Versorgersektor sehr schwach

PARIS/LONDON (awp international) - Die verschobene Lösung in der Griechenland-Krise hat am Montag europaweit die Aktienmärkte belastet. Wegen technischer Probleme der Börse Euronext konnten zudem Aktien aus Frankreich, den Benelux-Staaten und Portugal erst mit einstündiger Verspätung gehandelt werden. Bis zur Mittagszeit lief schliesslich alles wieder in geregelten Bahnen.
Der EuroStoxx 50 sank um 1,52 Prozent auf 2.728,13 Punkte, nachdem er in der Vorwoche rund 1,4 Prozent gewonnen hatte. Der Cac 40 verlor in Paris 1,22 Prozent auf 3.776,90 Punkte. Der Londoner FTSE 100 büsste 0,87 Prozent auf 5.665,20 Punkte ein.
Bankenwerte gehörten neben den Versorgern zu den grössten Verlierern in Europa. Laut Händlern wurden die Finanzwerte davon belastet, dass die Beratung der Eurofinanzminister über die Griechenland-Krise in der Nacht zum Montag ohne konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen war. Zwar wurde die grundsätzliche Einigung getroffen, dass Banken und Versicherungen sich freiwillig an den Kosten beteiligen sollen, eine endgültige Entscheidung soll es aber erst Anfang Juli geben.
Die Titel der Unicredit sanken im Leitindex der Eurozone um 3,02 Prozent auf 1,477 Euro. Mit jeweils etwas mehr als zwei Prozent im Minus notierten auch die Aktien der spanischen Bank Santander und der BBVA sowie der Intesa SanPaolo und der ING . Auch in London zeigten sich Finanzwerte sehr schwach: So büssten die Aktien von Royal Bank of Scotland (RBS) , Lloyds Banking Group und Barclays ebenfalls jeweils etwas mehr als zwei Prozent ein.
Sehr schwach zeigten sich auch Versorger-Aktien: Enel büssten im EuroStoxx knapp 5 Prozent ein und Eni sanken um 1,8 Prozent und auch die deutschen Titel RWE und Eon zeigten sich schwach. In London verloren Cairn Energy 1,78 Prozent auf 392,90 Pence.
Im Vergleich zum Swiss-Market-Index (SMI) gaben die Anteilsscheine von Roche mit minus 0,50 Prozent auf 139,10 Franken nur unterdurchschnittlich nach. Der Schweizer Pharmakonzern erzielte mit einer Phase-II-Studie zum Medikament Vismodegib bei der Behandlung von Hautkrebs Erfolge./ck/ag

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