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PARIS/LONDON (awp international) - Die europäischen Börsen sind am Freitag nach schwachen Vorgaben mehrheitlich mit Verlusten in den Handel gestartet. Händler verwiesen auf Sorgen über die weltweite Konjunktur, die schon seit Tagen die Rohstoffnotierungen unter Druck setzen, und die Vorsicht der Anleger vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht. Der Leitindex EuroStoxx 50 sank im frühen Geschäft um 0,25 Prozent auf 2.919,16 Punkte. Der Londoner FTSE 100 gab um 0,22 Prozent auf 5.906,66 Punkte nach. Für den französischen Cac 40 ging es indes um moderate 0,04 Prozent auf 4.006,41 Punkte hoch.
Im Fokus der Anleger stehen zunächst einmal mehr Unternehmenszahlen, bevor am Nachmittag die Arbeitsmarktdaten aus den USA in den Mittelpunkt rücken. Ein schwacher Heimatmarkt liess beim italienischen Telekomkonzerns Telecom Italia im ersten Quartal den Gewinn sinken. Die Aktien verloren 1,00 Prozent auf 0,9885 Euro. Der französisch-amerikanische Telekomausrüster Alcatel-Lucent bestätigte zwar nach einem erwartungsgemässen Umsatz im ersten Quartal seine Jahresziele. Dennoch verloren die Titel 2,15 Prozent auf 4,197 Euro.
Dagegen sprangen die in London notierten Titel der Royal Bank of Scotland (RBS) um 2,89 Prozent auf 41,65 Pence hoch, obwohl die verstaatlichte Bank wegen der Folgen der Finanzkrise und den Kosten für die staatliche Hilfe weiter tief in den roten Zahlen steckt. Bewegt waren auch die Aktien der Airlines Easyjet und International Airlines Group (IAG)./gl/rum

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