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PARIS/LONDON (awp international) - Nach anfänglichen Verlusten haben die wichtigsten europäischen Aktienmärkte am Donnerstag ins Plus gedreht und an ihren positiven Trend zur Wochenmitte angeknüpft. Der EuroStoxx 50 legte bis zum Mittag um 0,57 Prozent zu auf 2.768,49 Punkte. In Paris stieg der CAC-40-Index um 0,69 Prozent auf 3.702,59 Zähler und auch für den Londoner FTSE 100 ging es um 0,83 Prozent nach oben auf 5.474,64 Punkte.
Positiv kamen bei den Marktteilnehmern Aussagen des Luxemburger Notenbankchefs Yves Mersch an. Er sprach von Anzeichen einer breiten Wirtschaftserholung in der Eurozone. Auf ihrem Treffen im Dezember werde die Europäische Zentralbank vermutlich die mögliche Streichung von Stützungsmassnahmen aus der Finanzkrise diskutieren.
Angetrieben wurden die Indizes insbesondere vom Automobilsektor. Der Branchenindex für Autotitel und Zulieferer nimmt wieder Kurs auf den jüngst erreichten höchsten Stand seit November 2008. Nach erhöhten Gewinnprognosen der Credit Suisse setzten sich Daimler mit einem Zuwachs von knapp 2 Prozent an die Spitze des EuroStoxx. Noch stärker gewannen die französischen Autotitel: Peugeot kletterte als bester Wert im Cac-40 um 3,48 Prozent auf 22,420 Euro und Renault-Aktien verteuerten sich um 3,01 Prozent auf 35,205 Euro.
Deutliche Kursgewinne verbuchten im Schnitt auch anfangs noch von schwachen Rohstoffpreisen belastete Minenwerte und der schwer gewichtete Bankensektor. Angeführt wurde er im Leitindex von Intesa SanPaolo , die 1,16 Prozent auf 2,4050 Euro zulegten. Bester Bergbauwert war Xstrata mit plus 3,36 Prozent auf 1.139 Pence.
Zeitweise deutlich schwächer präsentierte sich der Einzelhandelssektor. Aktien der Home Retail Group fielen als grösster Verlierer um 3,25 Prozent auf 214,20 Pence, nachdem das Unternehmen vor einem deutlichen Rückgang des Halbjahresgewinns warnte.
Schwächster Wert im EuroStoxx 50 war Axa mit minus 2,58 Prozent auf 12,810 Euro. Die Versicherungstitel litten unter der erneuten Ablehnung des Übernahmeangebots der National Australia Bank für AXA Asia Pacific durch die australische Regulierungsbehörde./ag/rum

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